Waldkappel

Zwei Baugebiete: Waldkappels Stadtverordnete beauftragen die Planung

Ein Bagger lädt im abendlichen Gegenlicht eine Fuhre Sand ab.
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In Waldkappel sollen neue Baugebiete entstehen (Symbolbild).

Aus fünf möglichen Baugebieten mach zwei: So ist die Thematik hinsichtlich dieser Entwicklung in Waldkappel zu beurteilen.

Waldkappel – Aus fünf möglichen Baugebieten mach zwei: So ist die Thematik hinsichtlich dieser Entwicklung in Waldkappel zu beurteilen. Sie wurde zuvor in einer gemeinsamen Sitzung vom Haupt- und Finanz- sowie vom Bau- und Umweltausschuss erörtert und mit der einstimmigen Empfehlung der Ausschüsse dem Waldkappler Parlament vorgelegt.

Tenor der Vorlage war, dass die Verwaltung mit der Planung der Wohngebiete „Im Wehrfeld“ in Waldkappel sowie in der „Wilhelm-Busch-Straße“ in Hasselbach beginnen soll, was einstimmig abgesegnet wurde.

Basierend auf den Erläuterungen vom städtischen Bauamtsleiter Matthias Wittich, hatte der Haupt- und Finanzausschuss-Vorsitzende Günter Mengel (SPD) das Parlament sehr detailliert unterrichtet: „Für das 1,3 Hektar große Areal westlich vom Viadukt im Wehrfeld spricht, dass ein Investor zwei Mehrfamilienhäuser in moderner Gestaltung dort bauen will.“

Die verbleibende Fläche, die schon 1984 im Flächennutzungsplan als Baugebiet vorgesehen war, könnte für Einfamilienhäuser erschlossen werden, sagte Mengel. Alternative zwei sei der Bereich zwischen dem Ende der Bebauung westlich vom Wehrfeld und der Autobahn. Hinderungsgrund könnte aber die von Süden nach Norden verlaufende Stromtrasse Suedlink sein.

„Die dritte Möglichkeit wäre das Gelände westlich vom Sportzentrum in Waldkappel. Da dort aber die Erschließung in einem Hochwasserschutzgebiet nötig ist, wird die Genehmigung gewiss auf der Strecke bleiben“, befürchtet Günter Mengel, der als Alternative Nummer vier den Bereich am Honigberg in Bischhausen in den Ring geworfen hat: „Hier wird die Preisgestaltung durch bereits entstandene Kosten negativ beeinflusst.“

Dagegen spreche auch, dass die Stadtverwaltung Waldkappel in Bischhausen zunächst die vorhandenen Bauplätze veräußern möchte. Die „Wilhelm-Busch-Straße“ in Hasselbach bringe dagegen den Vorteil mit, dass im Rathaus bereits Bauinteressenten bekannt seien. Darüber hinaus sei diese Fläche schon im Vorentwurf zum Flächennutzungsplan bearbeitet worden.

Günter Mengel hofft nun, dass das im Juni in Kraft getretene Baumobilisierungsgesetz die Planung für das gezielte Einschalten des Vorwärtsganges in der Wohngebiet-Entwicklung vereinfacht.

Wie Bauamtsleiter Matthias Wittich bestätigte, wurden für die beiden möglichen Varianten bereits Mittel in den Haushalt eingestellt, wobei allerdings die Genehmigung vom Regierungspräsidium noch aussteht. (ht)

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