Fünf Kommunen aus dem Kreis spenden Erlös aus dem Fest zur Grenzöffnungsfeier im November

2000 Euro für Kinder- und Jugendhospiz

2000 Euro sind vom Fest übrig geblieben: Michael Reinz (Stadt Treffurt), Thomas Mäurer (Gemeinde Weißenborn), Marion Werner (Leiterin der Einrichtung), Andreas Henning (Landgemeinde Südeichsfeld), Wilhelm Gebhard (Stadt Wanfried) u. Martin Kozber (Gemeinde Geismar) bei der Spendenübergabe in Tambach-Dietharz. Foto: privat

Wanfried/Weißenborn. Der Erlös aus der Gedenk- und Festveranstaltung „25 Jahre Grenzöffnung" im vergangenen November wurde jetzt an das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz übergeben. Die Bürgermeister der fünf beteiligten Kommunen Treffurt, Wanfried, Weißenborn, Landgemeinde Südeichsfeld sowie Geismar überreichten bei einem Besuch einen Scheck über 2000 Euro an die Leiterin Marion Werner.

Die fünf Bürgermeister sind noch immer überwältigt von der gelungenen Veranstaltung, die mit viel Arbeit, aber auch mit viel Freude verbunden war. „Dass es uns gemeinsam gelungen ist, dieses denkwürdige Ereignis ,25 Jahre Grenzöffnung’ kostendeckend zu feiern, ist sehr erfreulich“, sagt Weißenborns Bürgermeister Thomas Mäurer. Dass darüber hinaus noch eine Spende in dieser Höhe an eine Einrichtung wie in Tambach-Dietharz möglich ist, freue alle besonders. Allen Bürgern, Gästen sowie den beteiligten Akteuren der Veranstaltungen am 8. und 9. November, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Auch den Pfarrern aus den fünf Gemeinden, die den ökumenischen Festgottesdienst organisiert und gehalten haben, gilt ebenso der Dank der Bürgermeister. In dem Gesamtspendenbetrag ist auch ein großer Teil der Kollekte aus dem Gottesdienst enthalten. Festwirt Rheinhardt aus Geismar hat sich ebenfalls eingebracht und den Spendenbetrag aufgerundet.

Wie die Leiterin des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland erzählt, ist die Einrichtung auf jegliche Form der finanziellen Unterstützung angewiesen. Immerhin müssen aktuell rund 50 Prozent der Gesamtkosten für den Betrieb dieses Hauses aus Spenden gedeckt werden. Aus dem Finanzierungsdefizit ergibt sich ein Spendenbedarf von mindestens 820 000 Euro pro Jahr.

Die Bürgermeister zeigten sich beeindruckt von der modernen Einrichtung sowie von der wichtigen Arbeit, die dort für die betroffenen Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Angehörigen geleistet wird. „Wir sind uns sicher, dass der Erlös gut eingesetzt wird und den Betroffenen zu 100 Prozent zugute kommt“, sagt Wanfrieds Verwaltungschef Wilhelm Gebhard. (ts)

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