DGH: Völkershausens Ortsvorsteher bedankt sich bei den fleißigsten Helfern

Im Einsatz für das Dorf

Sie gehören zu den fleißigsten Helfern: Lars Brucker, Manfred Schneider, Norbert Schneider, Hans-Joachim Schneider, Gerhard-Heinz Ritzau, Horst Böhning, Heinz Rathgeber und Fritz Schäfer. Foto: Stück

Völkershausen. Sie sind größtenteils Rentner und verfügen nicht nur über Zeit und Erfahrung, sondern auch über großes handwerkliches Geschick. Diese Talente haben die fleißigen Männer von Völkershausen für ihr Dorf und besonders für das Dorfgemeinschaftshaus eingesetzt. Die Renovierungsarbeiten sind jetzt komplett abgeschlossen. Zeit, eine Bilanz zu ziehen.

Über 40 000 Euro haben die freiwilligen Helfer der Stadt gespart. „Das ist, besonders in Schutzschirm-Zeiten, eine beeindruckende Leistung für das Allgemeinwohl“, dankte Bürgermeister Wilhelm Gebhard den Ehrenamtlichen. Rund 1700 Stunden - das entspricht etwa 71 Tagen - waren die Männer für das DGH im Einsatz. Jeder hat dabei seine ganz eigenen Talente eingebracht.

Die Helfer, die von Ortsvorsteher Manfred Schneider koordiniert wurden, haben dabei die kompletten Malerarbeiten übernommen (410 Stunden), alle Heizungsrohre montiert (180 Stunden), die 18 Türen im Gebäude aufgearbeitet (160 Stunden), die Dämmung an den Decken abgerissen (90 Stunden) und die Toiletten zurückgebaut (50 Stunden). Zu unzähligen Putzeinsätzen hatte Schneider eingeladen, zu denen bis zu 35 Helfer erschienen sind. „Ich bin stolz auf alle, die mitangefasst haben“, sagt Schneider. Einige Personen hebt er - obwohl es ihm schwerfällt - besonders hervor. Diese Männer haben nach seinen Aufzeichnungen mehr als 40 Stunden auf der Baustelle zugebracht: Jörg Hoppe (40 Stunden), Manfred Schulz (40), Maik Krähe (50), Lars Brucker (50), Norbert Schneider (50) und Fritz Schäfer (60). Zu den Spitzenreitern gehören Horst Böhning (110), Gerhard-Heinz Ritzau (130), Heinz Rathgeber (140) und Hans-Joachim Schneider (150). Die meisten Stunden im neuen DGH hat die Triebfeder der Dorferneuerung Manfred Schneider gearbeitet. Er kommt auf über 600 Stunden.

Im Inneren des Dorfgemeinschaftshauses fehlen jetzt nur noch Kleinigkeiten wie Gardinen. Die ersten großen Feiern wie die Kirmes oder der Seniorennachmittag sind bereits problemlos über die Bühne gegangen. Im nächsten Jahr soll die Fachwerk-Fassade gestrichen werden - natürlich in Eigenleistung. Die ersten Helfer stehen schon parat.

Von Tobias Stück

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