Schüler in Wanfried und Sontra müssen sich umstellen

Bus und Bahn: Neuer Fahrplan gilt ab Sonntag

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Werra-Meissner. Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 13. Dezember, müssen sich die Nahverkehrs-Nutzer auf Änderungen einstellen. Im Werra-Meißner-Kreis ist vor allem der Busverkehr neu geplant worden, berichtet Sabine Herms, Pressesprecherin des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV).

Das Ziel: Kosten sparen, aber das Angebot in der Fläche erhalten. Jetzt könnte die gleiche Anzahl von Fahrten mit weniger Bussen angeboten werden. Am meisten müssen sich die Jüngsten umstellen: Damit die Busse erst die älteren Schüler zu weiterführenden Schulen bringen und danach die Grundschüler transportieren können, müssen die Regenbogenschule in Sontra und die Gerhart-Hauptmann-Schule in Wanfried mitten im Schuljahr ihren Unterrichtsbeginn verlegen. Ab Montag startet die erste Stunde statt um 8 Uhr um 8.10 Uhr (Sontra) und 8.15 Uhr (Wanfried). Immerhin habe man die Schülerbetreuung ab 7.30 Uhr sicherstellen können, weil Lehrer einspringen, sagt Schulleiterin Stephanie Stück (Wanfried). Wie das Betreuungsangebot im zweiten Halbjahr aussieht, sei offen. Auch beim Heimweg gibt es Änderungen. So entfallen etwa auf den Linien 205, 206 und 207 zwischen Hessisch Lichtenau und Großalmerode, Wickersrode und Quentel Fahrten nach der vierten und der siebten Schulstunde – die Grundschüler der Meißnerlandschule Walburg etwa müssen daher bis zur fünften Stunde betreut werden. Mit dem neuen Plan werde dem lokalen Nahverkehrsplan des Werra-Meißner-Kreises Rechnung getragen, betont Herms. Er sehe mindestens zwei An- und zwei Abfahrten vor. „Bei den Grundschulen werden Abfahrten nach der 5. und der 6. Stunde angeboten.“ Für die Gesamtschulen gebe es Rückfahrten nach der 6. und der 8. Stunde. „Es werden leider Kinder früher aufstehen müssen“, sagt NVV-Planer Martin Weißhand. Er bittet alle Schüler, die jüngst in der Schule verteilten Fahrplan-Infos genau zu lesen.

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