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Frischer Wind für Start-ups in alter Wanfrieder Strick-Fabrik

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Von: Theresa Lippe

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Start-Up Schmiede Wanfried in der alten Bode-Fabrik: (von links) André und Titia Stubbe (die ersten Mieter), Wilhelm Gebhard (Bürgermeister) mit Peter Döring und Michaela Schmidt (beide WFG) und Wolfgang Beckers (Hauseigentümer). 	Foto: Theresa Lippe
Start-Up Schmiede Wanfried in der alten Bode-Fabrik: (von links) André und Titia Stubbe (die ersten Mieter), Wilhelm Gebhard (Bürgermeister) mit Peter Döring und Michaela Schmidt (beide WFG) und Wolfgang Beckers (Hauseigentümer).  © Lippe, Theresa

In der ehemaligen Strickfabrik Bode in Wanfried können jetzt Start-up-Unternehmen einziehen und werden auch noch finanziell gefördert.

Wanfried – In die ehemaligen Strick- und Wirkwarenfabrik der Gebrüder Bode in Wanfried können jetzt Unternehmer mit ihren Start-Ups einziehen. Die Räumlichkeiten wurden frisch saniert und für den Bürobedarf ausgebaut, erklärt Hauseigentümer Wolfgang Beckers.

Der Zuschuss

Wer als Gründer in der alten Fabrik im Wanfrieder Gewerbepark unterkommt, kann von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Werra-Meißner-Kreises (WFG) über maximal zwölf Monate einen Mietkostenzuschuss von bis zu 150 Euro monatlich erhalten.

Die Anmeldung für die Start-Up-Schmiede Wanfried sei ab sofort möglich und ganz simpel, sagen Michaela Schmidt und Peter Döring von der WFG. „Auf nur einer Seite muss die Geschäftsidee schriftlich erläutert und umrissen werden. Dazu brauchen wir außerdem eine Kopie des Mietvertrags an der Celler Straße 24.“ Dann werde entschieden, wie hoch die jeweilige Förderung für die Gründerinnen und Gründer ausfällt.

Die Räume

Zwischen sechs bis zehn Start-Ups können ihre Büros auf den vier Etagen einrichten – je nachdem wie viel Platz benötigt wird. Denn die Aufteilung der 863 Quadratmeter sei flexibel. Hohe Räume mit großen Fenstern böten viel Tageslicht, die Decken seien mit Akkustikplatten abgehängt, heißt es auf der Website der WFG.

Außerdem gebe es eine großzügige techinsche Infrastruktur, separate Internetanschlüsse für jeden Büroraum seien auch vorgesehen.

Die Lage

Das sanierte Gebäude befindet sich in einer parkähnlichen Anlage mit hohen Bäumen und großer Rasenfläche mit unverbautem Blick auf die Hohenzüge um Wanfried.

Die Zufahrt zur der ehemaligen Fabrik erfolgt direkt über die Celler Straße, heißt es auf der Website der WFG. „Eine optimale Lage also, um in der Mittagspause die Natur und die Ruhe zu genießen“, sagt Bürgermeister Wilhelm Gebhardt. Parkplätze stehen ebenfalls vor dem Gebäude zur Verfühung.

Der Standort

Warum es ausgerechnet in der Kleinstadt Wanfried eine Start-Up Schmiede gibt, erklärt die WFG: Start-Ups seien ein Motor der Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums. Sie würden Arbeitsplätze für Hochqualifizierte, Kreative und innovative Erfinder schaffen. Insbesonders jungen Menschen werde mit dieser Förderung eine Perspektive geboten, nach dem Studium in den Werra-Meißner-Kreis zu kommen.

Im Gegensatz zu Ballungsgebieten habe der Werra-Meißner-Kreis Ressourcen wie Platz, Raum und Natur in Komibination mit einem starkem Mittelstand, heißt es weiter.

Kontakt und weitere Infos: willkommen@werra-meissner.de werra-meissner.de/willkommen

Hier können Sie sich die Büroflächen ansehen.
Hier können Sie sich die Büroflächen ansehen. © Privat

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