Göttinger Altenarbeit holt sich Inspiration bei Bürgergruppe in Wanfried

Am Fachwerk-Musterhaus: Die Freie Altenarbeit Göttingen war auf Informationsbesuch in Wanfried. Foto: privat

Wanfried. Der Verein Freie Altenarbeit Göttingen informierte sich jetzt in Wanfried über die Arbeit der Bürgergruppe für den Erhalt Wanfrieder Häuser und über das Fachwerk-Musterhaus.

Zwölf ehrenamtliche Wohnberater des Vereins aus Göttingen und Bad Hersfeld trafen am vergangenen Samstag Bürgermeister Wilhelm Gebhard und das Mitglied der Bürgergruppe, Harald Wagner. Gebhard berichtete im Rathaus von der Arbeit der Bürgergruppe aus den vergangenen zehn Jahren.

Auf Interesse stieß dabei die Tatsache, dass es immer mehr Menschen im besten Alter aus den Ballungsräumen auf das Land zieht. „Damit verbunden sind dann auch Fragestellungen des barrierearmen bzw. barrierefreien Umbaus von alten Fachwerkhäusern“, erklärten Gebhard und Wagner.

Auch Mehrgenerationenhäuser und Wohngemeinschaften verschiedener Generationen unter einem Dach wurden mit den Wohnberatern diskutiert. Ziele des Vereins der Freien Altenarbeit Göttingen sind: • Die gemachten Erfahrungen zur Gestaltung des demografischen Wandels einbringen, • die Generation „50plus“ mit Wohnberatung aktivieren und eine enge Abstimmung und Kooperation unter den Akteuren in Stadt und Region fördern.

Nach der Station im Rathaus stand noch die Besichtigung des Fachwerkmusterhauses an. Die wohngesunden und natürlichen Baumaterialien, mit denen das Musterhaus saniert wurde, und der barrierearme Umbau des Erdgeschosses fanden bei den Besuchern Gefallen. Nach dem dreistündigen Erfahrungsaustausch hatten die Wohnberater am Wanfrieder Hafen Gelegenheit, das Erlebte beim Essen zu diskutieren.

„Für unser neues Projekt ,Wohnwerkstatt im Dorf’, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, nehmen wir aus Wanfried viele gute Ideen mit!“, sagt Dr. Hartmut Wolter, Geschäftsführer der Freien Altenarbeit Göttingen. „Wanfried darf stolz sein und sich freuen, dass sich ein sozial engagierter Verein aus Göttingen für unsere Arbeit interessiert und uns dazu besucht,“ resümierte Wilhelm Gebhard abschließend.

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