Am Sonntag findet die Verleihung im Bürgersaal statt - Drei erste und zwei Anerkennungsplätze ausgelobt

14 hoffen auf Bürgerschaftspreis

Wanfried. Zum fünften Mal wird am Sonntagnachmittag um 16.30 Uhr der Wanfrieder Bürgerschaftspreis vergeben. 14 Vereine, Institutionen, Gruppen und auch Einzelpersonen stehen zur Auswahl.

Zwar hat die Jury sich schon auf die Preisträger festgelegt, verraten wird aber noch nichts. „Wir wollen, dass die Preisvergabe eine Überraschung bleibt“, sagt Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard, der die Jury-Sitzung moderiert hat. Die Verleihung ist öffentlich.

Die 14 Vorschläge sind aus der Bevölkerung eingegangen. Neben den Plätzen eins bis drei wurden auch zwei Anerkennungspreise vergeben. Nominiert sind: • Ursula Krepinsky für ihre Arbeit als Stadtverordnete und beim VfL Wanfried. • Klaus Hempel, der in Aue immer bereitsteht für ehrenamtliche Arbeit. • Gerd Gress, 101, ehemaliger Bürgermeister und Ortsvorsteher von Aue • Dieter Immig, musikalischer Allrounder. • Christel Schmidt für ihren Einsatz für Kirche und Diakonie. • Bautruppe Völkershausen, die das DGH renoviert hat. • Altenburschlaer, die die 1200-Jahrfeier organisiert haben. • Kooperation Heldra - Wendehausen: Sie haben eine grenzübergreifende Zusammenarbeit der Vereine zur 1200-Jahrfeier in Wanfried angeschoben. • Festausschuss Wanfried für die 1200-Jahrfeier. • Gästeführerzunft, die Wanfrieder Geschichte näherbringen. • Uwe Roth, Brombeermann • Klaus Hempel und Günther Schein für ihre Sitzbänke. • Jochen Friedrich, der in vielen Vereinen Kassenwart ist. • Horst Krämer, der lange Jahre Vorsitzender des Festausschusses in Aue war.

Die Jury setzt sich in diesem Jahr aus Markus Gaubatz, Stefan Schäfer, Jutta Niklass, Elfi Montag, Stephanie Stück, Klaus Auweiler, Frank Susebach und Gabriele Liermann zusammen. Sie alle konnten für die Nominierten zwischen einem und 14 Punkten vergeben. „Die drei Erstplatzierten haben sich klar durchgesetzt“, sagt Gebhard.

Seit 2005 wird der Bürgerschaftspreis alle zwei Jahre an Menschen, Vereine und Projekte aus Wanfried verliehen, die das gesellschaftliche Leben und die Gemeinschaft fördern. Neben einer Urkunde bekommen die Sieger Geld- und Sachpreise. Durch den Beitritt zum Schutzschirm hat die Stadt Wanfried das Geld für den Preis gekürzt. Damit die Auszeichnung nicht aufgegeben wird, ist die Maria-Katzer-Stiftung eingesprungen. Vorsitzender Claus Wehr, der das Geld der ehemaligen Wanfriederin verwaltet, hat 1000 Euro für die Ausrichtung des Preises bereitgestellt. Auch 2015 und 2017 hilft die Stiftung aus.#

Von Tobias Stück

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