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Jochen Friedrich wird posthum der Wanfrieder Bürgerschaftspreis verliehen

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Von: Theresa Lippe

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Geehrte des Wanfrieder Bürgerschaftspreises: (hintere Reihe von links) Thomas Rabe, Ute Wörner und Susanne Geerk, Beate Friedrich (Platz 1 posthum - in Vertretung des verstorbenen Ehemannes) und Jutta Haeske-Mand und Ruth Hofter. (Mitte von links) Wilhelm Gebhard, Hans-Jörg Schneider, Toni Andreß, Christoph Siebert, Thomas Dierks und Benjamin Kleinpeter sowie der Klaus Kremmer und Peter Feußner. In der ersten Reihe sitzen die Jurymitglieder
Geehrte des Wanfrieder Bürgerschaftspreises: (hintere Reihe von links) Thomas Rabe, Ute Wörner und Susanne Geerk, Beate Friedrich (Platz 1 posthum - in Vertretung des verstorbenen Ehemannes) und Jutta Haeske-Mand und Ruth Hofter. (Mitte von links) Wilhelm Gebhard, Hans-Jörg Schneider, Toni Andreß, Christoph Siebert, Thomas Dierks und Benjamin Kleinpeter sowie der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Klaus Kremmer und Peter Feußner. In der ersten Reihe sitzen die Jurymitglieder © Christoph Braun

Als Auftakt zum Volks-, Schützen- und Heimatfest wurde der Wanfrieder Bürgerschaftspreis verliehen. Posthum ging der Preis an Jochen Friedrich. Er war im Februar 2021 verstorben.

Wanfried – Mit einem halben Jahr Verspätung - aufgrund der Pandemie - wurden die Preise von 2021 überreicht.

Jochen Friedrich wurde geehrt für sein Engagement als Kassenverwalter in zahlreichen Vereinen, „Selbst auf dem Sterbebett war er noch darum bemüht, die Übergabe an seine Nachfolger abzuwickeln“, sagt Bürgermeister Wilhelm Gebhard anerkennend. So war er lange Zeit beispielsweise für die Kasse des Schützenvereins verantwortlich, zuletzt verwaltete er die Finanzen für den Gewerbeverein und den Kultur- und Verkehrsverein Wanfried. Gebhard: „In einer emotionalen Zeremonie hat seine Witwe Beate Friedrich den Preis entgegengenommen.“ Die bewegende Laudation hielt Jurymitglied Uwe Roth, vorgeschlagen wurde Friedrich posthum von Claus Wehr.

Jochen Friedrich
Posthum geehrt: der im Februar 2021 verstorbene Jochen Friedrich. © Beate Friedrich

Dicht gefolgt auf Platz zwei waren die Zwillingsschwestern Jutta Haeske-Mand und Ruth Hofter. „Sie kümmern sich in Aue um so vieles – meist im Hintergrund. Das muss geehrt werden“, sagt der Bürgermeister. So zum Beispiel um den Friedhof des Wanfrieder Ortsteiles. Vorgeschlagen wurden sie vom Ortsbeirat Aue, die Laudatio hielt Klaus Auweiler, der Jurymitglied Eva Heising vertrat.

Der zweite Platz ging an den Partnerschaftsverein Wanfried-Plouescat, der sich seit vielen Jahren unter anderem um den Austausch die Pflege der Deutsch-französischen-Freundschaft der Städte bemühe. Vorschlag durch: Heinz und Anne-Babette Freder, Laudatio von Jurymitglied Thomas Bachmann.

Vorgeschlagen vom Schützenverein Wanfried belegte die Freiwillige Feuerwehr Wanfried den dritten Platz. „Der Dienst, den die Feuerwehr leistet, ist selbstredend“, sagt Gebhard. Man sei sehr dankbar für den gesellschaftlichen Einsatz und den Brandschutz. Laudatio: Christina Hoppe, Jurymitglied. Insgesamt zehn eingereichte Vorschläge gab es für den Bürgerschaftspreis 2021. Reiner Graf hielt die Laudatio für den Anerkennungspreis. Der ging in diesem Jahr an Hans-Jörg Schneider, der von Hartmut Vogt vorgeschlagen wurde.

Weitere Jurymitglieder waren: Christina Lippold, Edith Feußner und Franz Scholtysik. (Theresa Lippe)

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