Laura Groß aus Wanfried wird in Südafrika die große Schwester von Zwillingen

Laura Groß (rechts) aus Wanfried geht für ein Jahr als Au-pair-Mädchen nach Südafrika. Sonst hilft sie bei der Eschweger Tafel, hier mit Renate Herschelmann. Foto: Siegfried Furchert

Laura Groß aus Wanfried geht für ein Jahr als Au-pair nach Südafrika. Durban ist das Ziel der Achtzehnjährigen.

Die Koffer sind gepackt, das Flugticket gelöst, in einigen Tagen ist es soweit: Laura Groß aus Wanfried steigt in ein Flugzeug, das sie nach Südafrika bringt, wo die 18-Jährige in Durban an der Südostküste für ein Jahr als Au-pair tätig sein wird.

„Ich freue mich sehr auf diese Tätigkeit“, blickt Laura Groß erwartungsvoll dieser Aufgabe entgegen. „Ich lerne ein anderes Land, andere Menschen, eine andere Kultur kennen“ – und außerdem glaubt die Wanfriederin, das dieses eine Jahr in der Fremde auch sehr lehrreich für ihre spätere berufliche Tätigkeit, die in Richtung Früh-Pädagogik geht, sein wird.

Laura war eine beliebte Mitarbeiterin, die sich sehr gut in unser Team einfügte und alle Arbeiten sehr zuverlässig und korrekt ausführte.

Hans Liese und Eckhard GöllerVorsitzende der Tafel

Ein Job in Südafrika war der Wunsch von Laura Groß, den ihr die Au-pair-Agentur mit dem Aufenthalt in Durban auch erfüllte. Hier wird Laura Groß in eine Familie von zwei Frauen einziehen und adoptierte Zwillinge, ein Mädchen und einen Jungen, betreuen. „Ich werde für die ein Jahr alten Zwillinge so etwas wie die große Schwester sein“, blickt Laura Groß dieser Zeit in Durban entgegen, in der sie auch einigen Einfluss auf die Erziehung der beiden Kinder hat.

Laura wird in dem Haus der Familie in Durban wohnen, bekommt dort auch ein Taschengeld. Da eine der Frauen, die Lehrerin an einer deutschen Schule ist, deutsche Vorfahren hat, wird die Verständigung nicht schwer sein. Laura spricht aber auch Englisch. Laura Groß besuchte die Friedrich-Wilhelm-Schule, dann die Fachoberschule (Richtung Sozialwesen) in Eschwege. Ein Praktikum machte sie im Kindergarten Schwanenteich, hatte in ihrer Heimatstadt einen Minijob. In den letzten Monaten arbeitete Laura Groß ehrenamtlich in der Eschweger Tafel, wo sie in der Warenvorbereitung und in der Ausgabe weitere Erfahrungen sammelte. „Eine sehr interessante Tätigkeit, die mir sehr gefallen hat“, blickt Laura Groß zurück. „Laura war eine beliebte Mitarbeiterin, die sich sehr gut in unser Team einfügte und alle Arbeiten sehr zuverlässig und korrekt ausführte“, stellen Hans Liese und Eckhard Göller, die Vorsitzenden der Tafel, Laura ein gutes Zeugnis aus.

Mit einem Geschenk dankten ihr die Mitarbeiter für den Einsatz.  sf

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