Mitglieder der Awo Wanfried überzeugen den Weihnachtsmann mit Gedichten

Fröhliche Runde: die Weihnachtsfeier des Awo-Stadtverbands Wanfried. Foto: privat

Wanfried. „Ho, ho, ho, von drauß' vom Walde komm ich her“, polterte Knecht Ruprecht laut vernehmlich in den Bürgersaal der Stadt Wanfried. Bedrohlich schwang er seine Rute, doch die Gäste der Arbeiterwohlfahrt konnten mit Geschichten und Gedichten beweisen, dass sie alle rechtschaffene Leute sind.

So teilte dann Ruprecht an alle Äpfel und Mandarinen aus, bevor er wieder in den winterlichen Plessewald stapfte. Dies war zweifellos einer der Höhepunkte der diesjährigen Awo-Weihnachtsfeier.

Zuvor richteten Stadtverordnetenvorsteherin Niklass und Bürgermeister Gebhard Grüße der Stadt Wanfried, Kreisvorstandsmitglied Jeanrond die des Kreisverbandes Werra-Meißner aus. Bei Geschichten, Gedichten und altvertrauten Weihnachtsliedern saß man bei Kaffee und Kuchen fröhlich bis in die frühen Abendstunden zusammen. Die musikalische Veranstaltung lag wie all die Jahre zuvor in den Händen von Günther Winnige und Kurt Höhmann. Für die Organisation verantwortlich war das Ehepaar Wagner, Vorsitzende des Awo-Ortsverbandes.

Sie verabschiedeten auch die Teilnehmer mit besinnlichen Wünschen nach einem Gedicht in die winterlich erstrahlende Stadt und in die Adventszeit: „Dass die Menschen, statt zu streiten, geben freundlich sich die Hand. Dass das Herz in diesen Zeiten kommt, wie einst, vor dem Verstand. Dass auf dieser Welt zu leben wieder Glück bedeuten kann – das wünsch ich mir für uns alle hier vom Weihnachtsmann.“ (red/esp)

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