Noch Restkarten

The Hooters kommen am Samstag an die Schlagd nach Wanfried

Spielen eines ihrer zwei Hessen-Konzerte in Wanfried: The Hooters. Die US-amerikanische Rockband tritt am historischen Hafen auf. Foto:  Archiv

Wanfried. Sie spielen nur zwei Konzerte in Hessen, eines davon in Wanfried: Die US-amerikanische Rockband The Hooters kommt auf ihrer Europa-Tournee zum 35-jährigen Bandbestehen am Samstag, 1. August, an den historischen Hafen.

Mit den Hooters gibt es gleich zwei Premieren: Zum einen spielt die Band zum ersten Mal an der Schlagd, zum anderen ist sie die erste, die in Originalbesetzung spielt. „Sonst treten hier Coverbands auf“, sagt Petra Dreyer, die das Konzert organisiert hat. Deshalb freut sie sich ganz besonders auf das Programm der Band, das maximal zwei Stunden dauern wird. Gespielt werden natürlich auch die ganz großen Hits, mit denen sie bekannt geworden ist: „All You Zombies“, „Johnny B.“ oder „Satellite“.

Die Besucher erwartet „vielleicht das letzte Hooters-Konzert, was es in Deutschland geben wird“, sagt Dreyer. Denn ob die Bandmitglieder nach dieser Tournee noch eine weitere nach Deutschland planen, sei ungewiss.

Dass die Hooters überhaupt kommen, hat Petra Dreyer ihrem Mann Frank zu verdanken: Der interessiert sich seit Jahrzehnten für Musik und hat seiner Frau irgendwann vorgeschlagen, mal eine Originalband nach Wanfried zu holen. Und mit den Hooters glaubt sie, auch die richtigen engagiert zu haben: „Die Musik passt gut zum Hafen.“

Einlass zum Konzert, bei dem bis zu 2000 Leute Platz finden, ist bereits um 18 Uhr. Damit das Warten bis zum ersten Klang der Hooters ab 21 Uhr nicht zu lang wird, heizt dem Publikum eine Vorband ein: „5th Avenue“ kommt aus Hamburg und hat bereits beim Wacken-Festival gespielt. Im Anschluss an das Konzert der Hooters soll es dann auch noch mit Musik weitergehen, ein DJ soll auflegen.

Für Petra Dreyer ist es das erste Konzert dieser Größenordnung. Von der Verpflichtung der Bands bis hin zu dem Getränkeausschank obliegt alles ihrer Verantwortung. Damit alles reibungslos klappt, werden die Bühne und die Bierwagen rechtzeitig aufgebaut, damit am Samstag dann vor allem einem tollen Abend entgegengefiebert werden kann: „Ein bisschen Aufregung ist natürlich mit dabei“, gibt Dreyer zu.

• Karten gibt es noch an der Abendkasse für 40 Euro. Hier entfallen die Vorverkaufsgebühren, die beim Kauf einer Karte im Internet angefallen sind.

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