Neuer Geräteschuppen für den Wanfrieder Friedhof

Zu einer Sitzung vor Ort hatten jüngst die Vorsitzende, Pfarrerin Rosemarie Kremmer, und ihr Stellvertreter Bürgermeister Wilhelm Gebhard den Friedhofsausschuss auf den Wanfrieder Friedhof eingeladen. Hintergrund hierfür war eine erste Inaugenscheinnahme der fortgeschrittenen Arbeiten zum Bau des neuen Geräteschuppens, den das Gremium im vergangenen Jahr einstimmig beschlossen hatte.

Mit dem neuen Geräteschuppen will man die Ordnung und Sauberkeit rund um die Friedhofshalle fördern und dem Friedhofsgärtner eine adäquate Möglichkeit geben, sämtliche Arbeitsgeräte und Materialien, die zum Betrieb eines Friedhofs benötigt werden, unterzustellen. Der neue Geräteschuppen, der eine Größe von zirka 72 Quadratmetern hat, wurde vom Wanfrieder Architekten Horst Sieland geplant. Sieland überwachte auch die Durchführung der einzelnen Gewerke.

Mit den bisher ausgeführten Arbeiten und den voraussichtlichen Gesamtkosten zeigt sich der Ausschuss sehr zufrieden, zumal die Kostenschätzung ursprünglich deutlich höher veranschlagt wurde. Günstige Ausschreibungsergebnisse durch eine breite Streuung der Bieterliste haben dies ermöglicht.

Mit dem neuen Geräteschuppen hat der Friedhofsausschuss einen weiteren wichtigen Schritt in die Zukunft des Wanfrieder Friedhofs gemacht, sind sich alle Beteiligten einig. Nach der Sanierung der Toilettenanlagen, dem Bau eines barrierefreien Zugangs zur Friedhofshalle, der Komplettsanierung der Friedhofshalle inklusive einer neuen Lautsprecheranlage und eines neuen Instruments ist der Neubau des Geräteschuppens die nächste sinnvolle Investition, zu der sich der Friedhofsausschuss entschlossen hat.

In diesem Zuge wurde vor Ort auch gleich noch die Sanierung der Wasserstelle unmittelbar neben der Friedhofshalle beschlossen. Am Ende des zweistündigen Vor-Ort-Termins hat der Ausschuss noch die Örtlichkeit des zukünftigen Paradiesgärtchens begutachtet. Hier werden in Kürze Obst- und Laubbäume gepflanzt, an denen naturnahe Urnenbestattungen ermöglicht werden sollen. Ebenso ist in der weiteren Zukunft die Anlage eines Sternenkinderfeldes geplant, teilen die Mitglieder mit.

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