Heute Wiedereröffnung: Wanfrieder Hotel Zum Schwan hat einen neuen Pächter

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Wollen dem alten Schwan zu neuem Glanz verhelfen: Der neue Pächter Benjamin Weidemann (links ) und Betreiber Robert Klingseis. 

Nur wenige Wochen, nachdem Betreiber Robert Klingseis den zwischenzeitlichen Pächtern des Wanfrieder Hotels Zum Schwan gekündigt hatte, präsentiert er jetzt einen neuen Betreiber.

Robert Klingseis ist selbst überrascht, wie schnell jetzt alles ging. Benjamin Weidemann übernimmt das Wanfrieder Traditionshaus ab sofort. Schon heute Abend öffnet er erstmals das Restaurant.

Konzept

Der Koch und Betriebswirt aus Bottrop ist Profi durch und durch. Mit seinem Unternehmen Gastroservice Esskultur arbeitet er im Küchenmanagement in Häusern in ganz Deutschland – entweder beratend oder auch als Pächter wie in Wanfried. Der 30-Jährige hat in der Sterne-Gastronomie gelernt und unter anderem schon für Nelson Müller gearbeitet. Wanfried und den Schwan kennt er aus seiner Zeit, als er auf Kochsberg in Grebendorf tätig war. „Die Entscheidung ist mir leicht gefallen, weil ich sofort Visionen hatte, als ich mir den Schwan angeschaut habe“, sagt Weidemann. Zu diesen Visionen gehört, dass der Schwan wieder zum Mittelpunkt Wanfrieds werden soll. „Ein zweites Wohnzimmer, in dem sich alle wohlfühlen“. Das will er mit einer gemütlichen Atmosphäre, passender Stimmung sowie gutem Service und guter Qualität erreichen. Dinge, die seinen Recherchen nach in den vergangenen Monat gefehlt hätten.

Restaurant

Hotel und Restaurant haben das ganze Jahr über an sieben Tagen die Woche geöffnet. Im Winter ist das Restaurant ab 17 Uhr geöffnet, am Wochenende gibt es ab 12 Uhr durchgehend warme Küche. Er will ein Wintergrillen einführen und das Frühstücksangebot ausbauen. Jeden Tag soll es ein Frühstücksbüfett geben, der Sonntagsbrunch soll sich etablieren. Objektleiter Detlef Dorn verspricht für die jetzt startende Gänsesaison ganze Tiere zuzubereiten.

Hotel

Die Renovierung und Erweiterung des Hotels wird ab nächster Woche fortgesetzt, kündigt Robert Klingseis an. Sechs Zimmer wurden bereits renoviert und neu ausgestattet, acht weitere Zimmer im Nachbargebäude sollen jetzt folgen. Im Januar/Februar sollen sie bezugsfertig sein. Damit haben wir die Kapazität von zwölf auf 36 Betten erhöht“, sagt Klingseis. Bürgermeister Wilhelm Gebhard verfolgt die Entwicklung des ersten Hauses am Platze genau. „Es ist wichtig, dass wir Hotelkapazitäten vorweisen können und sie vergrößert wurden.“ Jetzt könne man auch eine Reisegruppe problemlos beherbergen.

Der Schwan öffnet heute Abend um 17 Uhr unter neuer Regie. Ein Teil der Mitarbeiter wurde übernommen, andere hat Weidemann mitgebracht. Zur Verstärkung des Teams werden weitere Mitarbeiter gesucht.

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