Sparkassenstiftung unterstützt

Neuer Planwagen für den Wanfrieder Hafen

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Gemeinsam stark: (von links) von der Sparkassenstiftung Frank Nickel, Stefan Reuß, Schatzmeister Wolfgang Mandel, stellvertretender Vorsitzender Hubertus Wetzestein und Vorsitzender  Ernst-Wilhelm Kalden

Wanfried. Der Wanfrieder Hafenverein ist auf seinem Weg, die historische Schlagd an der Werra in ihren Originalzustand zurückzuversetzen, einen Schritt weitergekommen. Der Verein hat jetzt mit Unterstützung der Sparkassen-Stiftung einen altertümlichen und voll restaurierten Planwagen aufgestellt.

Die Stiftung hat das Projekt mit 2500 Euro unterstützt.

Nach der Vorlage eines 400 Jahre alten Gemäldes von Ernst Metz wurden die alten Schlagdhäuser des Hafens restauriert und jetzt dort Planwagen aufgestellt. Die Sparkassenstiftung ist seit Beginn der Wiederherstellung des Wanfrieder Hafens mit an Bord. Bereits in der Vergangenheit konnte mit der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Werra-Meißner die Werraschute restauriert werden, die in den Sommermonaten im Wanfrieder Hafen zu Wasser gelassen wird - ein touristischer Publikumsmagnet, der täglich zahlreiche Besucher zu einem Zwischenstopp in Wanfried einlädt.

Landrat Reuß, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, und Frank Nickel, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Werra-Meißner, lobten das Engagement des Hafenvereins in den vergangenen sechs Jahren. "Der Wanfrieder Hafen hat eine phänomenale Entwicklung genommen“, sagte Stefan Reuß am Donnerstagnachmittag. „Er ist ein Kleinod mit überregionaler Bedeutung geworden.“

Die gemeinnützige Stiftung der Sparkasse unterstützt jährlich vielfältige Projekte in den Bereichen Denkmalschutz, Kunst und Kultur, Jugend- und Altenpflege sowie Wissenschaft, Natur- und Tierschutz im Werra-Meißner-Kreis. Reuß weiter: „Wir freuen uns immer über das Engagement für die Erhaltung von Kulturdenkmälern in unserer Heimat. Dem Förderverein haben wir daher gern insgesamt 5000 Euro für den Aufbau des Wanfrieder Hafens bereitgestellt“. Ernst-Wilhelm Kalden, Vorsitzender des Hafenvereins, versprach Nickel und Reuß, auch in Zukunft mit neuen Ideen vorstellig zu werden. „Das nächste Schiff ist schon in Planung“, sagte Kalden und hat auch noch weitere Ideen in petto. (ts)

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