Nach neun Monaten Provisorium kehrt Wanfrieder Kindergarten in die Ringstraße zurück

Räume sind jetzt trocken

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Haben den Kindergarten trockengelegt: Inhaberin Nicole Wehr und der Bauleiter Dirk Wickenträger haben dafür gesorgt, dass Feuchtigkeit und Schimmel aus den Böden und Wänden des Kindergartens verschwunden sind.

Wanfried. Es riecht herrlich frisch, wenn man dieser Tage die Kindertagesstätte am Plessefelsen in Wanfried betritt. Alles wirkt viel heller, alles glänzt, alles strahlt. Genau wie Leiterin Silke Koch und ihre Stellvertreterin Theresina Albert. Sie freuen sich, dass nach einem dreiviertel Jahr die provisorische Unterkunft in der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) beendet ist und sie in die vertrauten Räume zurückkehren können.

„Schule und das Gebäudemanagement des Kreises haben uns jeden Wunsch erfüllt, zu Hause ist es aber doch am schönsten“, sagt Silke Koch.

Neun Monate waren Kinder und Erzieher jetzt ausquartiert, weil ein Teil der Gruppenräume feucht war. Drei Zimmer, die Waschräume und der Flur waren betroffen. Teilweise hatte sich schon Schimmel gebildet. Die Ursache war ein einfaches Problem. Eine der Wasserleitungen in der Toilette des Wichtelnests war undicht. Die Verbindung zwischen zwei Rohren war nicht richtig verschraubt. Innerhalb von fast 20 Jahren breitete sich das Wasser ungehindert in der Bodenplatte und teilweise in den Wänden aus. Die Firma WHS, ein auf Trockenlegung spezialisiertes Unternehmen aus Wanfried, übernahm die Schadensbehebung. „Wir mussten den kompletten Estrich herausnehmen und den Putz bis in eine Höhe von 1,50 Meter abschlagen“, erklärt Dirk Wickenträger. Die Bauarbeiten waren sehr zeitaufwändig. Allein die Trocknung der Räume hat rund zwei Monate gedauert.

Jetzt erstrahlt alles in frischem Glanz. Die Wände wurden neu verputzt und frisch gestrichen, auf dem Boden liegt neues Linoleum. Heute beginnt der Umzug. Von der Notunterkunft in der ESS geht es zurück in die Ringstraße. Beim Umzug helfen wieder die Eltern, die größtenteils Verständnis für die vergangenen neun Monate hatten. Donnerstag soll das Umräumen abgeschlossen sein. An beiden Tagen haben die Erzieher eine Notgruppe eingerichtet. Freitag wird ganz geschlossen sein, weil dann der große Putztag ansteht. Die Grundreinigung wurde gestern bereits erledigt. Am Dienstag haben auch die letzten Handwerker das Gebäude verlassen. „Alles ist wieder adrett und schmuck“, freut sich Silke Koch.

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