Für 30.000 Euro

Wanfried darf Tourismuszweckverband verlassen

Eschwege. Die Stadt Wanfried darf den gemeinsamen Tourismuszweckverband mit der Kreisstadt Eschwege und der Gemeinde Meinhard verlassen. Einem entsprechenden Antrag hat die Verbandsversammlung am Donnerstagabend zugestimmt - vorbehaltlich des Einverständnisses der politischen Gremien der Partner.

In Eschwege und Wanfried müssen die Stadtverordnetenversammlungen die Entscheidung bestätigen, in Meinhard die Gemeindevertretung. Die Stadt Wanfried bleibt demnach in diesem Jahr noch vollwertiges Mitglied der Kooperation und zahlt mit dem Ausscheiden zum 31. Dezember 2015 einen finanziellen Ausgleich in Höhe von 30 000 Euro. Wie der Jahresbeitrag Wanfrieds von jetzt 37 000 Euro nach 2016 kompensiert werden soll, steht noch nicht fest. Eschwege ist mit einer Jahresleistung von 185 000 Euro an dem Bündnis beteiligt, Meinhard zahlt 60 000 Euro für die Dienste. Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe und sein Meinharder Amtskollege Gerhold Brill machten gestern in der Kreisstadt deutlich, dass der Austritt Wanfrieds rein wirtschaftlichen Überlegungen geschuldet und Folge des mit dem Schutzschirmvertrages vereinbarten Haushaltsausgleiches sei, den die Nachbarstadt eingegangen ist.

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