Hilfe, die wirklich gebraucht wird

Antrittsbesuch in Wanfried: Gemeindeschwester Julia Beyer stellt sich vor

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Stärkt die Betreuung vor allem älterer Menschen: Gemeindeschwester Julia Beyer, hier mit Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard.

Julia Beyer, neue „Gemeindeschwester 2.0“, hat sich nun bei Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard vorgestellt und der Stadtverwaltung einen Antrittsbesuch abgestattet.

Julia Beyer ist neben Wanfried auch für die Städte und Gemeinden Wehretal, Ringgau, Sontra, Waldkappel, Herleshausen und anteilig für Eschwege zuständig.

Die gebürtige Wanfriederin, die heute in Neuerode lebt, hat die Stelle zum 16. April angetreten. Sie ist in der Praxis Dres. Hünermund in Netra angestellt und für die Dauer des Förderzeitraums zum Gesunden Werra-Meißner-Kreis abgeordnet. Sie wird als mobile Fallmanagerin, die insbesondere die ältere Bevölkerung der Region zuhause aufsuchen soll, tätig sein.

Sechs Stellen bewilligt

Der Werra-Meißner-Kreis hatte im vergangenen Jahr dazu einen entsprechenden Förderantrag beim Land Hessen gestellt. Dieser wurde kurz vor Weihnachten positiv beschieden. Insgesamt sind sechs Stellen bewilligt worden (wir berichteten). Mit den mittlerweile eingestellten Gemeindeschwestern kann das innovative Konzept zur Stärkung der ambulanten Betreuung umgesetzt und die ärztliche Versorgung im Kreis gestärkt werden. Die Gemeindeschwestern im Werra-Meißner-Kreis sollen im Sinne eines sozialen Kümmerers die soziale Teilhabe und die Mobilität der Menschen sichern beziehungsweise wiederherstellen und gesundheitlichen Risiken vorbeugen. Dabei sollen insbesondere psycho-soziale oder gesundheitliche Problemlagen frühzeitig erkannt und gegengesteuert werden.

„Sie schließen damit eine Versorgungslücke bei der Versorgung von Menschen, die noch keine regelmäßige medizinische Versorgung – beispielsweise durch einen Pflegedienst – benötigen”, sagt Wilhelm Gebhard, der dieses zusätzliche Angebot bei einer immer älter werdenden Gesellschaft für sinnvoll erachtet.

Präventive Hausbesuche

Die Aufgaben der „Gemeindeschwester 2.0“ umfassen präventive Hausbesuche, die Analyse der medizinischen, pflegerischen und psycho-sozialen Versorgungsbedarfe, die Planung der Versorgungs- und Unterstützungsleistung, die Kommunikation mit Hausärzten und Angehörigen sowie auch mit sozialen Einrichtungen.

Auch gehört die Hilfestellung bei Anträgen auf Pflegegrad, die Kommunikation zur Krankenkasse sowie zum Pflegedienst und dem Angebot „Essen auf Rädern” zu den Aufgaben.

Wilhelm Gebhard hieß Julia Beyer in ihrem neuen Aufgabenbereich herzlich willkommen und wünschte ihr ein gutes Händchen bei der Bewältigung ihrer wichtigen Aufgabe.

„Die examinierte Altenpflegerin und ausgebildete Pflegedienstleiterin wird diese Funktion ganz sicherlich gut ausfüllen”, ist sich Bürgermeister Wilhelm Gebhard sicher. 

Kontakt

Kontakt: Julia Beyer ist mobil unter der Nummer 0160/3 23 45 37 sowie per E-Mail an gemeindeschwester@gmx.de erreichbar.

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