Er will mitgestalten

Matthias Philipp kandidiert zur Bürgermeisterwahl in Wanfried

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Will Bürgermeister von Wanfried werden: Matthias Philipp.

Wanfried - Matthias Philipp will Bürgermeister  in Wanfried werden. Er tritt gegen Wilhelm Gebhard an. 

Matthias Philipp (40) wohnt zwar erst seit zwei Jahren in Wanfried, seine Begeisterung für das Werra-Städtchen hält aber schon seit seiner Jugend an. Viele Freunde hat er hier gefunden; beim Schützenfest seine Frau und jetzt auch seine Heimat. Und die will er jetzt mitgestalten als Bürgermeister. 

Für Wanfried und für ihn persönlich sei es jetzt Zeit für Veränderung. Seit 23 Jahren, seit seiner Ausbildung, arbeitet Philipp bei Hessen Mobil, ist seit elf Jahren im Verkehrsmanagement tätig. „Ich weiß, wie Verwaltung funktioniert“, sagt Philipp, der die Verwaltung bürgerfreundlicher, transparenter und moderner aufstellen will. Wanfried tue jetzt ein Blick von außen gut. Deswegen sei er auf die SPD zugegangen, ob sie ihn bei seiner Kandidatur unterstütze.

Ohne Unterstützung einer großen Partei im Rücken hätte eine Kandidatur keinen Sinn gemacht. Philipp legt Wert darauf, als parteiloser Kandidat anzutreten. „Ich kann über Parteigrenzen hinweg Menschen zusammenführen“, sagt er. Politisch verorten lassen möchte er sich nicht im Wahlkampf.

Arbeit im CDU-Vorstand 

2009 hatte er in Eschwege Alexander Heppe (CDU) unterstützt. Bei den Christdemokraten arbeitete er im Vorstand mit und ließ sich bei der Kommunalwahl 2011 auch auf die Liste der CDU setzen. Sich auf eine Partei festzulegen passte ihm am Ende aber nicht und er kehrte den Schwarzen wieder den Rücken. Für die Bürgermeisterwahl in Wanfried hätte er sich auch vorstellen können, bei der CDU um Unterstützung zu bitten. „Aber der Platz ist ja schon vergeben“, schmunzelt Philipp.

Warum er Bürgermeister werden will? Die städtischen Gremien träfen Entscheidungen, die die unmittelbaren Lebensumstände der Bürger betreffen. „Die dürfen nicht parteipolitisch geprägt sein“, sagt Philipp. Der Bürger müsse teilhaben an den Entscheidungen.

Für Wanfried will er Visionen entwickeln, wie die Stadt in zehn oder 20 Jahren aussehen könnte. Die vorhandene Infrastruktur bietet seiner Meinung nach enormes Entwicklungspotenzial. Er möchte ein Konzept zur Stadtentwicklung erarbeiten lassen, um die Kernstadt und die Stadtteile voranzubringen. Philipp schwebt ein professionelles Stadtmarketing vor.

Dass seine Aufgabe nicht leicht wird, weiß er. „Mein Gesicht kennen viele, bald hoffentlich auch meinen Namen“, sagt er. Dafür will der Tischtennisspieler und passive Feuerwehrmann die nächsten neun Wochen bis zur Wahl nutzen.

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