Wanfried: CDU verteidigt ihre absolute Mehrheit

Wanfried. Die CDU in Wanfried verliert zwei Sitze und behält trotzdem die absolute Mehrheit in der Wanfrieder Stadtverordnetenversammlung. Auch die SPD muss zwei Sitze abgeben, nur bei der FDP bleibt alles gleich.

Grund für diese außergewöhnliche Statistik ist die Verkleinerung des Wanfrieder Stadtparlaments. Die Abgeordneten hatten in der vergangenen Legislaturperiode für eine Verkleinerung von 23 auf 19 Sitze gestimmt.

SPD

Die SPD muss im Vergleich zur Kommunalwahl 2011 fast drei Prozent abgeben. „Wir sind schon enttäuscht über das Endergebnis, da wir ein knapperes Ergebnis erwartet hatten“, sagt Lisa Susebach Jetzt wolle man als Opposition verantwortungsvoll arbeiten. Denn: „40 Prozent der Wahlbeteiligten haben uns in unserem Programm bestätigt.“ Mit Carsten Waßmann und Harald Montag stellt die SPD die einzigen beiden direkt gewählten neuen Kandidaten in der Stadtverordnetenversammlung Wanfried.

FDP
Die FDP steigert ihr Ergebnis um ein knappes Prozent. ,Es ist gut, dass wir unseren Sitz verteidigt haben“, sagt Ute Lorenz-Roth. „Mehr wäre natürlich immer wünschenswert.“ Sie sieht die CDU aber als starken Gegner im Kampf um die Stimmen aus dem bürgerlichen Lager. „Gegen so eine starke CDU wird es schwierig.“ Lorenz-Roth sieht den Parteienproporz in Wanfried aber nicht als gravierend an: „Wir haben in der Vergangenheit parteiübergreifend gut zusammengearbeitet.“

CDU
Die Wanfrieder Christdemokraten legten nochmal zwei Prozent zu und kommen auf 55 Prozent. Damit erreichen sie das beste CDU-Ergebnis in Nordhessen. „Trotz harter Entscheidungen, die wir in der vergangenen Legislaturperiode im Zuge des Schutzschirms treffen mussten, haben wir unser Ergebnis nochmal verbessert“, sagt Bürgermeister Wilhelm Gebhard (CDU), der sich dadurch auch in seiner Position gestärkt sieht. „Wir werden den klaren Kurs der Entschuldung mit Offenheit und Transparenz beibehalten.“

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