Aktion der Bild-Zeitung

Die beste Bratwurst des Jahres? Wanfrieder sind bei Finale in Berlin dabei

Vier Mitglieder der Familie Hoffmann vor ihrem Hofladen.
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Mit kleiner Abordnung nach Berlin: Das Team von Hoffmanns Hofladen aus Wanfried zählt zu den insgesamt 15 Finalisten, bei denen es am Freitag um die Wurst geht.

„Bild sucht die Bratwurst des Jahres“ – und ganz Wanfried fiebert mit. Denn Familie Hoffmann vom gleichnamigen Hofladen hat sich mit ihrer Bratwurst einen Platz im Finale der Bild-Zeitung ergattert.

Wanfried - Bürgermeister Wilhelm Gebhard, der ein Fan der Erzeugnisse von Metzgermeister Stephan Hoffmann ist, hat den Landwirt auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht. „Daraufhin habe ich einfach ein paar Bilder unserer Bratwurst an die Redaktion der Bild-Zeitung geschickt“, erzählt dessen Frau Sabrina Bührmann. Jetzt sind sie in der Endausscheidung in Berlin dabei.

Dreiköpfige Abordnung heute in Berlin

Hoffmanns haben sich erst wenig Chancen ausgerechnet. „Schließlich findet der Wettbewerb bundesweit mit sehr vielen Teilnehmern statt.“ Umso erstaunter war Sabrina, als uns die Bild-Redaktion anrief und zum großen Finale einlud.“ Und genau da fährt eine dreiköpfige Abordnung des Hofladens am heutigen Donnerstag hin.

Am Finale selbst, das mit 14 anderen Wurst-Produzenten auf einer Dachterasse nahe der Bild-Redaktion stattfindet, wird nur Sabrina Bührmann teilnehmen. „Ich werde unsere Bratwürste direkt vor Ort für die Juroren grillen“, erklärt sie und hat neben ihren hausgemachten Würsten auch eine gehörige Portion Aufregung im Gepäck. „Eigentlich haben wir nur aus Spaß teilgenommen, wir hätten nicht gedacht, dass wir es so weit schaffen.“ Nun sei der Ehrgeiz aber geweckt und das Hofladen-Team wolle gerne den großen Pokal nach Wanfried holen.

Das Geheimnis: Der Verzicht auf exotische Zutaten

Ein bisschen wundert sich Metzgermeister Stephan Hoffmann, warum gerade seine Bratwurst, die ganz klassisch schmeckt und im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern nicht mit exotischen Zutaten angereichert sei, es unter die besten 15 geschafft hat. 

Teilnahmebedingung war aber in erster Linie, dass die Wurst – ob mit oder ohne Fleisch – in Deutschland produziert wird. Andererseits, und das stelle der Hofladen seit geraumer Zeit verstärkt fest, gehe der Trend zum regionalen Produkt und die klassische Herstellung. Selbst geschlachtete und warm verarbeitete Fleischererzeugnisse, würden wieder mehr nachgefragt. „Allein, dass wir es bis hierher geschafft haben, ist eine große Anerkennung für uns“, freut sich Sabrina Bührmann, die sich nun auf den Weg macht, um am Freitag das Siegel „Bild-Bratwurst des Jahres 2020“ zu erlangen.

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