Heimatverein plant Museum für Exponate

Wasserburg: Letzte Arbeiten finden heute um 13 Uhr statt

Fast ein Teil der Burg: Robert Köcher gehört zu den Mitgliedern des Heimatvereins, die mit viel Fleiß gute Ideen umsetzen. Hier verputzt er das neue Fenster. Foto: privat

Schon das ganze Jahr über hatten die Mitglieder des Heimatvereins Aue viel Arbeit rund um die Wasserburg Aue. Zum Jahresende hat sich das Arbeitspensum nochmal erhöht. Der nächste Arbeitseinsatz ist heute Mittag.

„Die Mitglieder haben immer wieder gute Ideen, die sie mit viel Fleiß umsetzen“, sagt Hans-Jürgen Germerodt, der Sprecher des Heimatvereins. Für einige Mitglieder gelte sogar das geflügelte Wort: „Die schlafen in der Burg“. So sind einige dabei, die sich fast täglich um die Verschönerung und Erhaltung der mittelalterlichen Ruine bemühen. Dieser Tage galt es noch einmal einige Arbeiten vor dem bevorstehenden Winter zu erledigen. So wurde die Hecke um den gesamten Vorplatz ordentlich gestutzt. Mengen Strauchschnitt warten jetzt noch darauf gehäckselt zu werden. Das soll am 20. November erledigt werden. „Wer helfen möchte ist ab 13 Uhr willkommen“, sagt Germerodt.

Neben dem Heckenschnitt galt es bisher, ein langersehntes Fenster auf der Westseite der Burg einzubauen und auszumauern. Auf der Burg selbst konnte wieder ein Stück Geländer installiert werden und im Laufe der letzten Wochen waren auch wieder Experten mit der Sicherung des Mauerwerks beschäftigt. Auch die Grabungsgruppe ist weiterhin aktiv und hat das Außenmauerwerk auf der Nordseite freigelegt. So ist man auch in diesem Jahr wieder ein gutes Stück weiter gekommen und dem Ziel der vollständigen Restaurierung näher gekommen.

Ein umfassendes Resümee des Jahres 2015 wird es am 20. Januar 2016, zu Jahreshauptversammlung des Vereins geben. Dennoch sind die Verantwortlichen schon eine Weile mit der Planung für 2016 beschäftigt. Geplant sind wieder einige Veranstaltungen, bei denen man gerne zeigt, welche Fortschritte man gemacht hat. Soviel wird verraten: „Der Verein plant die Einrichtung eines kleinen Museums, um die Funde aus den Ausgrabungen zu zeigen“, sagt Germerodt. (ts)

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