Weihnachten auf dem Heldrastein: Freude, Herzenswärme und Liebe

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Heldrastein. Es ist eine schöne Tradition: Seit fast 30 Jahren findet an Heiligabend auf dem Heldrastein eine Andacht statt - auch diesmal wieder gut besucht.

Wer hätte am Heiligabend vor 30 Jahren gedacht, dass ein Jahr später auf dem Heldrastein ein Gottesdienst gefeiert werden würde, den hunderte Menschen aus Ost und West besuchen würden. Ein Gottesdienst, der auch Auslöser zur Gründung der Interessengemeinschaft Heldrastein wurde. Mittlerweile gehört der Besuch der Andacht, die seit 14 Jahren von Matthias Oßwald gehalten wird, immer noch für viele Menschen, deren Heimat rund um den König des Werratals liegt, zum festen Ritual an Heiligabend. 

Eingeladen hatte, wie seit fast drei Jahrzehnten die IG Heldrastein, deren Mitglieder stets für die Bewirtung sorgen und den Bustransfer organisieren. Der Vorsitzende Ludwig Weller begrüßte die wetterfeste Besucherschar vom Kleinkind bis zum Senioren mit der Bitte, diesmal mit einer Spende den Verein zu unterstützen, um zu helfen, die Kosten für die Instandhaltung der Hütte, des Turmes sowie des Vereinsbusses zu decken.

Erinnerungen an die Weihnachtszeit der Kindheit

Erinnerungen an Gefühle der Kindheit zur Weihnachtszeit rief Matthias Oßwald wach mit seiner Ansprache zur Freude, Herzenswärme und Liebe, die uns das am Heiligen Abend geborene Kind schenkt. Dies immer neu zu entdecken, heißt Weihnachten erleben, sagte Oßwald.

Der Theologe führte aus, wie wir in unserem sicheren Land, in dem es vielen gut geht, zu oft vergessen, dass Christen nicht in allen Ländern der Welt unbeschwert und frei Weihnachten feiern dürfen: "Wenn Weihnachten einher geht mit Dankbarkeit und Liebe, erfahren wir den tieferen Sinn und das große Glück der Geburt Jesu." (red/dir)

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