Zwölf Jahre im Amt

Wilhelm Gebhard zu dritter Amtszeit als Bürgermeister für Wanfried vereidigt

Zum dritten Mal: (links) Stadtverordnetenvorsteherin Jutta Niklass nahm Wilhelm Gebhard (Mitte) den Amtseid ab, Stadtrat Dr. Gotthard Eickhoff überreichte die Ernennungsurkunde.
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Zum dritten Mal: (links) Stadtverordnetenvorsteherin Jutta Niklass nahm Wilhelm Gebhard (Mitte) den Amtseid ab, Stadtrat Dr. Gotthard Eickhoff überreichte die Ernennungsurkunde.

Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard ist am Freitag in seine dritte Amtszeit eingeführt worden. Stadtverordnetenvorsteherin Jutta Niklass nahm Gebhard den Amtseid ab. 

Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard ist am Freitag in seine dritte Amtszeit eingeführt worden. Stadtverordnetenvorsteherin Jutta Niklass nahm Gebhard den Amtseid ab und verpflichtete ihn per Handschlag zur gewissenhaften und pflichttreuen Ausübung seiner Amtstätigkeit. Zudem überreichte sie gemeinsam mit ersten Stadtrat Dr. Gotthard Eickhoff die Ernennungsurkunde für die sechsjährige Amtszeit, die 5. Oktober beginnt und 2025 endet. Es folgten persönliche Ansprachen mit Glückwünschen und Geschenken der Stadtverordnetenvorsteherin sowie der Fraktionen.

Rückblick auf zwölf Jahre Amtszeit

Der 43-jährige Verwaltungschef und Vater zweier Söhne blickte anschließend gemeinsam mit den Stadtverordneten und den Stadträten sowie zahlreichen Zuschauern auf die vergangenen zwölf Jahre zurück und dankte den Bürgern für den erneuten Vertrauensvorschuss, der ihm mit der Bürgermeisterwahl am 26. Mai gegeben wurde. Gebhard hatte sich bei der Wahl mit mit knapp 83 Prozent gegen den Mitbewerber Matthias Philipp (SPD) durchgesetzt. Er ist inzwischen der an Dienstjahren drittälteste Amtsinhaber im Werra-Meißner-Kreis.

Es seien arbeitsreiche Jahre und nicht immer einfache Zeiten gewesen, sagte Gebhard, der bei seiner ersten Amtseinführung im Oktober 2007 mit seinen damals 31 Jahren zu den jüngsten Bürgermeistern in Hessen zählte.

Leerstand beseitigt, Bevölkerungsanstieg, Vermarktung

Aber das gemeinsam Erreichte und der Erfolg seien der Lohn und die Entschädigung, so Gebhard. Als Dipl.-Kaufmann und Quereinsteiger in die Verwaltung konnte Gebhard der Stadt neue Impulse geben. So sei es gelungen, den Bevölkerungsrückgang nicht nur zu stoppen, sondern seit 2016 sogar wieder einen leichten Bevölkerungsanstieg zu erreichen, zahlreiche Leerstände zu beseitigen, die Schulden der Stadt um mehr als die Hälfte zu senken, den städtischen Haushalt zu konsolidieren und durch zahlreiche Vermarktungsaktivitäten die Wanfried deutschlandweit bekannt zu machen.  red/salz

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