Zuletzt immer wieder  Beschädigungen: Ärger mit Zerstörungswut an der Himalaya-Hütte

Muss ausgetauscht werden: die Scheibe eines Fensters im Frontbereich der Grillhütte.

Abgelegen vom Wehretaler Ortsteil Oetmannshausen befindet sich die Grillhütte des Dorfes. Zuletzt gab es immer wieder Ärger mit Zerstörungswut.

Immer wieder – und in vergangener Zeit verstärkt – haben die örtlichen Vereine, die sich um das Areal kümmern, mit Vandalismus zu kämpfen. Jetzt ist auch noch ein Riss im Fenster festgestellt worden: Den Oetmannshäusern reicht es endgültig.

„Bierdosen, Scherben und Müll sind auf dem Gelände des Öfteren zu finden“, berichtet Hüttenwart Karl-Heinz Höch. Regelmäßig zerstört werden außerdem Lampen, die an einem Grillunterstand befestigt sind. „Bei den Verursachern handelt es sich um Personen, die sich ohne Erlaubnis dort aufhalten, denn mit Mietern hatten wir bisher noch keine Probleme.“ Dass die Hütte etwas abgelegen von der Ortschaft liegt, könnte ein Grund für die Häufigkeit der unschönen Ereignisse sein. „Erst vor ein paar Tagen haben wir den Riss in der Fensterscheibe bemerkt. Ein Abdruck auf dem Glas lässt vermuten, dass sie von einem Lederball beschädigt worden ist“, glaubt Höch. Mindestens 500 Euro wird der Austausch kosten. „Es ist ja nicht nur das Geld, sondern auch die Zeit, die viele von uns aufbringen müssen, um die Schäden zu beseitigen“, sagt Andreas Höch, der ebenfalls als Hüttenwart fungiert. Nun wollen die Oetmannshäuser mit einem Hinweisschild darauf aufmerksam machen, dass nicht jeder das Gelände der Grillhütte betreten darf. „Ob das was bringt, wird sich zeigen. Das Vorherige ist leider beim Osterfeuer zerschmolzen und wurde anscheinend zuvor auch nicht von den Vandalen beachtet.“

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