A 44: Bauwerk über das Wehretal soll Ende 2018 fertiggestellt sein

Der Bau macht Fortschritte: Die Wehrebrücke wächst schnell, derzeit wird an der Fahrbahn in Richtung Kassel gearbeitet. Rechts unten im Bild ist der Baubeginn der zweiten Fahrbahn in die entgegengesetzte Richtung zu sehen. Der Abstand zwischen den Bauwerken beträgt elf Meter. Foto:  Heinz Ahrens/privat

Reichensachsen. Bis Ende 2018 soll de Brücke über das Wehretal fertiggestellt sein. Bislang sei man voll im Zeitplan, sagt Michael Zarth, Pressesprecher der Deges.

Monumental erhebt sich ein Betonwerk zwischen Oetmannshausen und Reichensachsen in die Höhe. Wo noch im Sommer Felder die Bundesstraße 452 säumten, ist bereits jetzt zu erahnen, was für ein Gigant die Wehrebrücke werden wird, die Teil der künftigen A 44 ist. „Aus heutiger Sicht ist der geplante Fertigstellungstermin Ende 2018 auch nicht in Gefahr“, sagt Michael Zarth, Leiter der Kommunikationsabteilung bei der Deges, die für den Bau verantwortlich ist.

Fertiggestellt seien bereits alle Bohrpfähle der Südseite und westlich der Bahnlinie, zudem einige der Nordseite. „Bis Ende Januar werden dann, wenn alles läuft wie geplant, auch die restlichen Bohrpfähle fertiggestellt sein“, sagt Zarth. Und auch die Betonierarbeiten des Überbaus seien im Zeitplan, noch vor Weihnachten sollen weitere Bauabschnitte betoniert werden.

Zwei Jahre später, im Jahr 2020, soll dann auch der Autobahn-Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Waldkappel und Ringgau befahrbar sein - so sehen es zumindest die aktuellen Planungen der Deges vor. Bis 2022 soll dann der gesamte von der Deges betreute Abschnitt zwischen Waldkappel und dem künftigen Wommener Dreieck befahrbar sein.

Doch bis dahin gibt es noch viel zu tun: Sowohl die Tunnel durch den Trim- als auch durch den Spitzberg müssen noch gebaut werden, angefangen werden soll damit zumindest beim Trimberg im ersten Quartal des kommenden Jahres. Bei der Brücke wird derzeit noch an nur einer Fahrtrichtung gearbeitet: an der in Richtung Kassel. „Für die in die entgegengesetzte Richtung gibt es ein weiteres, in elf Metern Entfernung stehendes Bauwerk, das nächstes Jahr fertiggestellt werden soll“, erklärt der Ingenieur Andreas Steinert.

„Es ist beeindruckend, welche Erdmassen auf den Baustellen der A 44 im Werra-Meißner-Kreis derzeit bewegt werden“, sagt Landrat Stefan Reuß, der die Baustellen im Bereich Bischhausen, Oetmannshausen, Reichensachsen, Hoheneiche und Wichmannshausen besichtigt hat.

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