Betrunken und ohne Helm: Rollerfahrer stürzt und wird ins Klinikum geflogen

ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Polizist steht hinter einem Unfall-Warnschild, aufgenommen am 11.10.2011 in Straubing (Niederbayern). Polizisten sollten sich um wichtigere Einsätze als kaputte Spiegel und zerkratzte Stoßstangen kümmern, sagt ein Polizeipräsident. Und erntet bei Kollegen Protest. ADAC und Versicherer zeigen Sympathien. Foto: Armin Weigel dpa/lnw (zu dpa "Debatte bei der Polizei: Kleine Blechschäden nicht mehr aufnehmen?" vom 13.08.2012) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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urn:newsml:dpa.com:20090101:120813-99-03183

Ein Mopedfahrer aus Reichensachsen wurde am Mittwoch nach einem Verkehrsunfall mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Mann war alkoholisiert und ohne Helm unterwegs. 

Eine Streife der Polizeistation Eschwege wurde am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr nach Reichensachsen gerufen, weil in der Ernst-Reuter-Straße ein Rollerfahrer gestürzt war. 

"Wie sich vor Ort herausstellte, war der uns nicht unbekannte 58-Jährige aus Wehretal die Ernst-Reuter-Straße mit einem Kleinkraftrad-Roller entlanggefahren, nach links von der Fahrbahn abgekommen und dabei gegen den geparkten Pkw eines 45-Jährigen aus Wehretal gestoßen", berichtet ein Polizeisprecher. Anschließend stürzte der Mann zu Boden.

Der Rollerfahrer, der zum Unfallzeitpunkt ohne Helm unterwegs war, stand augenscheinlich unter Alkoholeinfluss, so dass ihm noch an Ort und Stelle durch einen verständigten Notarzt Blut für die Untersuchung auf Alkohol entnommen werden musste.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt, wurde der 58-Jährige zur weiteren Behandlung mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Kassel gebracht. Ihn erwartet jetzt auch ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren unter Alkoholeinfluss.

Durch den Unfall entstand an dem Roller Sachschaden in Höhe von 500 Euro, der geparkte Pkw wurde mit rund 1200 Euro Sachschaden in Mitleidenschaft gezogen.

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