Regierungspräsident besuchte Wildessen der CDU-Wehretal

Walter Lübcke: Chancen der Region nutzen

Dorothea Henkelmann, Dirk Landau, Dr. Walter Lübcke, Constance Cassel, Helmut Heiderich und Manfred Kretzschmar (v.l.). Foto: W. Skupio

Langenhain. „Wir müssen die Entwicklungschancen des Raumes nutzen“, mahnte Dr. Walter Lübcke beim Traditionellen Wildessen der CDU-Wehretal im Gasthaus Zum Stern am Samstag Abend mit dem Thema „Nordhessen im Wandel vom Zonenrand zur Boomregion“.

Der CDU-Gemeindeverband konnte Regierungspräsident Lübcke als Gastredner gewinnen. „Wir bemühen uns, für unser Wildessen immer Redner zu gewinnen, die unsere regionalen Brennpunkte beleuchten können“, sagt Constance Cassel, die Vorsitzende des Verbands. Das Wildessen solle vor allem dem persönlichen Austausch der Christdemokraten untereinander dienen, erzählt Cassel, die als Gäste auch den CDU-Landtagsabgeordneten Dirk Landau und den Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich begrüßen konnte.

Dr. Lübcke sieht die Chance unserer Region in der zentralen Lage. „Wichtig ist, dass Infrastrukturmaßnahmen wie der Bau der A 44 zügig vorangetrieben werden“, erklärt er.

Zukunftsfähig sei die Region auch, weil der demographische Wandel nicht so schlimm eingetreten sei, wie vorhergesagt. Der Ausbau des Breitbandnetzes liegt dem Regierungspräsidenten besonders am Herzen. „Gerade für Gewerbetreibende ist ein schneller und zuverlässiger Internetzugang heutzutage unumgänglich“, sagt Lübcke. Touristisch sieht er Nordhessen ebenfalls gut aufgestellt, kritisiert aber Mängel bei den länderübergreifenden Radwegen.

Das Wildessen bildete am Samstag auch den Rahmen für Ehrungen. So wurde für 40-jährige Mitgliedschaft in der CDU Manfred Kretzschmar mit der silbernen Nadel geehrt. Die bronzene Nadel für 25 Jahre erhielten Anna-Marie Bäumer und Dorothea Henkelmann. Harald Letsch und Harald Zeuch wurden für 30, beziehungsweise 35 Jahre Mitgliedschaft geehrt. (wrs)

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