Gemeinsam der Musik verbunden

Fanfarenzug und Spielmannszug aus Niedersachsen feiern Freundschaft

Musizierten gemeinsam auf dem Platz des Fanfarenzugs in Reichensachsen: die Mitglieder des Fanfarenzugs Reichensachsen und des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr aus Reinsdorf. Foto: Rimbach

Reichensachsen. Es war ein Zufallstreffen auf einer Fortbildung, aus der eine Freundschaft entstand: Die hält zwischen den Fanfarenzug Reichensachsen und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Reinsdorf nun schon seit 40 Jahren. 

„Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir uns an verdiente Musiker erinnern und an viele gemeinsame Treffen von zwei Musikvereinen aus zwei Bundesländern“, sagt Dieter Kirschner, Vorsitzender des Fanfarenzugs Reichensachsen 1960, auf dem Platz des Fanfarenzugs in Reichensachsen. Zum offiziellen Teil der Jubiläumsfeier zum 40. Bestehen der Freundschaft zwischen dem Fanfarenzug Reichensachsen 1960 und dem Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Reinsdorf begrüßten die Vertreter beider Vereine unter anderem Bürgermeister Jochen Kistner, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Wehretals, Ralf Schlarbaum, Herbert Küllmer, Mitglied des Gemeindevorstandes, und den früheren Bürgermeister Horst Dietzel.

Zu Beginn der Jubiläumsfeier gedachten die Anwesenden dreier verdienter Vereinsmitglieder, zu deren Ehren drei Rotbuchen gepflanzt wurden. Dieter Kirschner erinnerte an Helmut Diekmann, der von 1973 bis 1986 als Spielmannszugführer des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Reinsdorf fungierte. Als Vorsitzendem des Fanfarenzugs Reichensachsen gedacht wurde Martin Otto, der sich in den Jahren von 1960 bis 1964 und 1968 dieser Aufgabe angenommen hatte. Von 1975 bis 1985 war Hans Strube als Vorsitzender tätig; zudem war er in den ersten neun Jahren des Fanfarenzugs als Stabführer aktiv.

Zu Ehren dieser Mitglieder spielten die Original Lindenmusikanten unter der Leitung von Kai Kirschner einen Choral. Der Vorsitzende des Fanfarenzugs Reichensachsen ging darauf ein, wie die Freundschaft zwischen den beiden Vereinen durch seinen Kontakt zu Helmut Diekmann auf einem Stabführer- und Dirigentenlehrgang im August 1976 angestoßen wurde. Gemeinsame Besuche und Freizeiten folgten, sodass die Musikfreundschaft bis heute besteht. Dass dies für eine Freundschaft zwischen zwei Vereinen eine lange Zeit ist, betonte Bürgermeister Jochen Kistner.

Oliver Oberdieck verlas einen Brief seines Bruders, der die Rolle des Vorsitzenden im Spielmannszug einnimmt. Gemeinsam weihten die Vereine die neue Sitzbank auf dem Fanfarenplatz ein, welche die zum 25. Jubiläum der Freundschaft aufgestellte Bank ersetzt. Nun schmückt sie gemeinsam mit der Fahne zur 40-jährigen Freundschaft, die der Spielmannszug dem Fanfarenzug überbrachte, den Platz.

Fotos

Von Eden Sophie Rimbach

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