„Dabei bin ich glücklich“

Hans Decke aus Hoheneiche baut das ganze Jahr Weihnachtskrippen

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In seiner Werkstatt in Hoheneiche baut Hans Decke seine Weihnachtskrippen. Seit diesem Jahr hat er sein Repertoire um aufwendige Vogelhäuser erweitert.

Fünf bis sechs Stunden werkelt Hans Deck täglich in seiner Werkstatt und baut Weihnachtskrippen.

„Das ist für mich Freizeitbeschäftigung, da kriege ich den Kopf frei und bin glücklich“, sagt der 67-Jährige aus Hoheneiche.

Vor zehn Jahren begann er, Krippen zu bauen, die Entwürfe hat er im Kopf, Zeichnungen gibt es nicht. An den Krippen, die fast alle im alpenländischen Stil gehalten sind, arbeitet er zwischen 40 und 60 Stunden pro Stück. Der enorme Aufwand ist den Krippen anzusehen, denn viele von ihnen sind umgeben von filigranen Landschaften, die Decke aus Naturmaterialien wie Steinen, Kies, Sand und Waldmoosen baut. Außerdem verwendet er Innenspachtel, den er modelliert und färbt, Gras kommt aus der Trickkiste der Modelleisenbahnbastler.

In diesem Jahr hat Decke sein Repertoire um Vogelhäuser erweitert, auch die erinnern an Häuser in den Alpen. Sein Meisterstück steht auf seiner eigenen Terrasse und wiegt ohne das Standgerüst schon allein 17 Kilogramm.

Während die Krippen eher für den Innenbereich gebaut sind, fertigt er die Vogelhäuser aus Lärchenholz, ein Holz, das sich selbst schützt und im Laufe der Zeit eine dunkle Patina bekommt.

Gefragt sind seine Krippen inzwischen weit über Hoheneiche hinaus. Jeweils am Totensonntag stellt er seine Werke aus, dann können sie besichtigt und erworben werden.

In seiner Werkstatt, einer ehemaligen Schreinerei, stehen einige Exemplare, noch verpackt warten weitere 20 an anderer Stelle im Haus. Denn Decke baut nicht nur in der Vorweihnachtszeit. „Das wäre gar nicht zu schaffen“, sagt er.

Die nächste Ausstellung mit den Krippen von Hans Decke gibt es am diesjährigen Totensonntag, 24. November, im Blumenland Decke in Reichensachsen, In den Lachen 3 zwischen 11 und 17 Uhr.

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