Ein Hauch von Afrika

Kleeblattschule in Reichensachsen präsentiert Ergebnisse ihrer Projektwoche

Haben beim Schulfest viel über Afrika gelernt: die Schüler der Kleeblattschule Reichensachsen. Foto: Rimbach 

Reichensachsen. Ob beim Trommelworkshop mit Daniel Kwaku Sarpong, bei den Tellermasken der Klassen 2b und 2c oder beim Bananenbrotstand: Beim Abschlussfest zur Projektwoche an der Kleeblattschule in Reichensachsen gab es für die zahlreichen Gäste vieles zu entdecken.

Nachdem sich für die Schüler eine Woche lang alles um das große Thema Afrika gedreht hatte, konnten sie am Freitagnachmittag ab 15.30 Uhr stolz Basteleien und Gelerntes zeigen.

Dabei bearbeiteten die verschiedenen Gruppen unterschiedliche kleinere Themen, weshalb beispielsweise in der zweiten Klasse die Tiere Afrikas im Vordergrund standen und die Kinder dort Tiermasken aus Papptellern und Wolle bastelten. Doch auch bei der Abschlussveranstaltung selbst gab es für die Kinder viele Möglichkeiten, an den verschiedenen Ständen ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. So konnten an den Ständen der ersten Klassen farbenfrohe Massai-Ketten, Schlangen und Regenrohre gebastelt werden. Die Klasse 4b bot dagegen bunte selbst geflochtene Strähnen an, die schnell verkauft werden konnten. „Wir haben 100 Stück in fünf Tagen gebastelt“, erklären die Schülerinnen stolz.

Mit Bananenbrot, Bratwürstchen und Getränken war zudem gut für das leibliche Wohl der über 700 Gäste, die auch ein Schaukastentheater, musikalische Vorträge und viele weitere Attraktionen erwarteten, gesorgt. Für die Verwirklichung des Projekts arbeitete die Kleeblattschule mit der Initiative Black & White zusammen, die den Kindern an etwa hundert Schulen pro Jahr Afrika näherbringt. Dabei erläuterten die Mitglieder, die unter anderem aus Ghana stammen, auch die aktuelle Lage in Afrika und boten am Freitag einen Vortrag für die erwachsenen Gäste an. „Wir möchten mit dem Thema sensibel umgehen, damit die Kinder vorbereitet sind“, erklärt Schulleiter Patrick Busch und verweist auf die aktuelle Flüchtlingslage.

Höhepunkt der Veranstaltung war schließlich das Mitmachkonzert um 18.30 Uhr, bei dem die Kinder zeigen konnten, was sie am Tag zuvor gelernt hatten. Obwohl man zuvor bewusst keine Werbung für das Schulfest, das erstmals an einem Freitag stattgefunden hatte, machte, übertraf die Zahl der Besucher die der 500 Anmeldungen aus der Schule um 200 bis 300 Gäste. Patrick Busch ist begeistert: „Das zeigt das Interesse der Eltern daran, das Schulleben zu begleiten.“

Von Eden-Sophie Rimbach

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