Hundebesitzer in Reichensachsen in Angst: Giftköder am Leimbach ausgelegt

Hundebesitzer in Reichensachsen werden derzeit um besondere Vorsicht gebeten. Entlang des Leimbachs wurden Giftköder gefunden. Ein Hund musste mit Vergiftungssymptomen behandelt werden.

Nachdem in der vergangenen Woche ein Hund erste Vergiftungssymptome zeigte und im Tierklinikum in Mühlhausen behandelt werden musste, wurden die Reichensächser Hundebesitzer aufmerksam. 

Am Donnerstag, 15. August, bemerkte Josephine Schilling Fieber bei ihrer Hündin und brachte sie zur Tierärztin, bevor das Tier am Sonntag begann, aus der Nase zu bluten, und einen Tag später in der Tierklinik weiterbehandelt wurden musste. Zu Beginn der nächsten Woche sollen die Ergebnisse der Blutuntersuchungen genauere Informationen geben. 

Angaben des Anwohners Rolf Schuchhardt zufolge, gehe ein Tierarzt, mit dem er sprach, aufgrund der Symptome aktuell davon aus, dass die Hündin mit Rattengift vergiftet worden sei. Schuchhardt und andere ansässige Hundebesitzer achten derzeit besonders auf ihre Hunde, verwenden beim Spazierengehen teilweise Maulkörbe, um sie zu schützen. Am Leimbach seien zudem bereits sowohl mit Gift als auch mit zerbrochenen Rasierklingen präparierte Kochwurststückchen gefunden worden. Betroffen sei der Bereich am Leimbach zwischen Abenteuerspielplatz und Friedensstraße. 

Aktuell gehen einige der ansässigen Hundebesitzer davon aus, dass nicht aufgehobener Hundekot der Grund dafür sein könnte, dass die Köder im Bereich des Leimbachs ausgelegt wurden. Die betroffene Familie hat vor, Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten.

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