Nach Wasserschaden - Kita Reichensachsen ist jetzt Großbaustelle

Sanierung Kita Wilde Wichtel nach Wasserschaden
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Große Schäden: Bauamtsleiter Marko Ottersbach zeigt die Schäden, die durch das Wasser in der Einrichtung enstanden sind:   

Die Kita Wilde Wichtel in Reichensachsen ist nach dem großen Wasserschaden jetzt eine Großbaustelle, die Sanierung in vollem Gange. 

Reichensachsen – Nach dem verheerenden Wasserschaden in dem Kindergarten Wilde Wichtel in Reichensachsen ist die Sanierung im vollen Gange. „Wir versuchen vor Weihnachten das obere Geschoss fertigzustellen, damit die Kindergartenkinder wieder in das Gebäude einziehen können“, berichtet Wehretals Bauamtsleiter Marko Ottersbach.

Wasser war zwölf Stunden aus Waschbecken ausgelaufen

Nachdem in der Nacht zum 17. September ein Waschbecken im oberen Stockwerk des Gebäudes an der Friedrich-Ebert-Straße über zwölf Stunden lang überlief, hat die Kita in Reichensachsen jetzt einen Wasserschaden laut Bürgermeister Timo Friedrich in Höhe von mindestens 75 000 Euro.

116 Kita-Kinder in anderen Einrichtungen untergebracht

Die 116 Kita-Kinder aus einer der größten Einrichtungen im Kreis mussten das Gebäude verlassen. Drei Kindergartengruppen konnten in der benachbarten Kleeblattschule unterkommen, die Krabbelgruppe in der Kita Hoheneiche, drei weitere Kita-Gruppen sind im Dorfgemeinschaftshaus Hoheneiche untergebracht. „Die Sanierung konnte noch am Tag, als der Wasserschadens entstand, beginnen. Besser hätte der Ablauf nicht sein können, auch die Versicherung hat sofort mitgespielt“, erzählt der Bauamtsleiter.

Handwerker arbeiten auf Hochtouren

Boden raus: Sanierer Alexander Kluge von der Schreinerei Eichholz bei der Arbeit in der Kita.

Seit zwei Wochen sanieren die Handwerker nun auf Hochtouren. Größtenteils wurden die Räume leer geräumt, die vollgesogene Dämmung ausgewechselt, Rigips aufgeschnitten, Böden rausgerissen, Wände geöffnet und die Räume trockengelegt. „Der Rückbau ist soweit erledigt, die letzten Böden müssen wir noch entfernen“, sagt Sanierer Alexander Kluge von der Schreinerei Eichholz aus Eschwege.

Erste Etage vielleicht vor Weihnachten wieder nutzbar

Über die zunächst bis Februar 2020 veranschlagte Sanierungsdauer und über die genauen Kosten könne erst in zirka zehn Tagen Auskunft gegeben werden. „Für die kommenden Arbeiten haben wir uns Kostenvoranschläge eingeholt, jedoch noch keiner Firma den Auftrag erteilt“, erklärt Ottersbach. Am kommenden Freitag wird zunächst die Elektrik überprüft und gegebenfalls in der unteren Etage wieder freigegeben.(ce)

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