Landfrauen Reichensachsen besuchen die documenta

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Besuchermagnet: der Parthenon der Bücher auf der documenta in Kassel. Auch die Reichensächser Landfrauen waren dort.

Reichensachsen/Kassel. Am 18. August starteten 14 Landfrauen des Ortsvereins Reichensachsen zu einem Besuch der documenta nach Kassel. Mit Bus und Straßenbahn erreichten sie den Königsplatz mit dem Obelisken als erste Station des Rundganges.

Danach ging es ins Parthenon, wo über die Anzahl der verbotenen Bücher  gestaunt wurde und die Frage aufkam, wo und warum das Buch verboten war, zum Beispiel „Die Leiden des jungen Werther“ oder „Micky Maus“. Im Fridericianum erfreuten sich die Teilnehmer an dem vielfältigen  virtuellen Teppich in der Eingangshalle. Die Stacheldrahtskulptur, das Flüchtlingszelt, die Mauer an der Grenze zu Mexiko sowie die Flüchtlingspäckchen einer koreanischen Künstlerin ließen sie zudem betroffen zurück. Staunend standen sie vor dem Webstuhl der Penelope und still sahen sie sich die Dokumente der Zeit der Militärdiktatur in Griechenland an.

Nach der Mittagspause besuchten die Landfrauen die documentahalle mit den Werken afrikanischer Künstler, zum Beispiel aus Flüchtlingsbooten und dem Wandteppich, der die Geschichte der Samen darstellt. Nach einem Abstecher ins Ottoneum traten sie die Heimfahrt an, wieder mit Straßenbahn und Bus. 

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