Landwirtschaft wie früher

Historische Maschinen begeistern Besucher des Reichensächser Dreschfestes

Reichensachsen. Vier Männer arbeiten an der von einem Hanomag aus dem Jahre 1948 angetriebenen Buschhoff-Dreschmaschine und werden dabei von den begeisterten Besuchern beobachtet. Trotz des Regens lockte das 31. Dreschfest gestern ab zehn Uhr viele Menschen auf den Festplatz in Reichensachen.

Dreschfest in Reichensachsen

Dabei konnten sie sich nicht nur anhand der etwa hundert ausgestellten Schlepper, sondern auch bei den jeweiligen Dreschvorführungen ein genaueres Bild von der historischen landwirtschaftlichen Arbeit machen. Neben den Vorführungen, die der Verein historischer Landmaschinen Reichensachen, dem zur Zeit etwa 40 Mitglieder angehören, selbst darbot, brachte der Handsteiner Burgschmied Daniel Hartleb den Zuschauern das Schmiedehandwerk näher. Mit Schippeln und der Verköstigung durch Dirk Wieditz aus Datterode war auch für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt. Besonders für die kleinen Gäste gab es außerdem mit den beiden Grauviechern aus Weißenborn, Hühnern und Kaninchen viel zu sehen. Mit zirka einem Dutzend aktiver Mitglieder, die dem Verein, dessen erster Vorsitzender Erich Larbig und dessen zweiter Vorsitzender Volker Leimbach ist, angehören, wurde das Dreschfest für seine Besucher zu einem schönen und interessanten Erlebnis.

Dabei war der älteste ausgestellte Trecker der im Jahre 1937 erbaute Lanz von Joachim Bold, der auch die Besonderheiten seiner historischen Landmaschine, die über einen quer ausgerichteten Zylinder verfügt und mit dem abnehmbaren Lenkrad gestartet wird, erklärte. Der besondere Dank des Vereins, der sich in den vergangenen Jahren über neue junge Mitglieder freuen konnte, gilt allen Sponsoren und Unterstützern der traditionsreichen Veranstaltung.

Von Eden-Sophie Rimbach

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