Polizei ermittelt

Müll ins Feld geworfen - Wehretaler Bauhof muss Schrott und Altreifen entsorgen

280 Kilogramm Mülll und Schrott warfen die beiden Täter zwischen Reichensachsen und Oberhone ins Feld.
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280 Kilogramm Mülll und Schrott warfen die beiden Täter zwischen Reichensachsen und Oberhone ins Feld.

Ein besonders großer Fall von Umweltverschmutzung hat sich am Montag zwischen Reichensachsen und Oberhone ereignet.

Reichensachsen – Rund 280 Kilogramm Müll, Schrott und Autoreifen wurde einfach in die Natur abgeladen. Die Polizei sucht jetzt nach den Verursachern.

Der Tatort befindet sich in der Gemarkung Unterm Weinberge zwischen Reichensachsen und Oberhone. Eine Passantin hatte gegen 12.45 Uhr beobachtet, wie zwei Personen aus einem Transporter heraus Müll auf dem Grasweg abgeladen haben. Sie verständigte Bürgermeister Timo Friedrich, der gegen 15 Uhr mit der Polizei an der Fundstelle eintraf.

Insgesamt wurden rund 280 Kilogramm Müll, darunter auch ein Benzinkanister und ein ausgedienter Rollstuhl und zehn Altreifen auf dem Flurstück sichergestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Mehrere Verdächtige stehen im Visier der Ermittler, die jetzt verhört werden.

Auch ein Rollstuhl wurde weggeworfen.

Der Bauhof der Gemeinde Wehretal hat inzwischen den Müll wieder beseitigt. Die Kosten dafür trägt erst mal der Steuerzahler. Wer Müll illegal am Straßenrand, auf Parkflächen oder im Wald entsorgt, muss sich meist nicht wegen einer Straftat verantworten, sondern begeht in der Regel eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird, sagt Rechtsanwalt Dr. Ulrich Lehmann.

In Hessen richtet sich die Höhe der Geldstrafe nach Art des entsorgten Mülls. Zehn Reifen kosten laut Bußgeldkatalog beispielsweise 1000 Euro.  (ts)

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