Bebauungsplan für „Leimbach III“

Neubaugebiet in Reichensachsen: 35 neue Bauplätze, aber keine Schottergärten erlaubt

Dichter und weniger geräumig als im Neubaugebiet „Am Tannenbaum“ (
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Dichter und weniger geräumig als im Neubaugebiet „Am Tannenbaum“ (

Für Reichensachsens nächstes geplantes Neubaugebiet „Leimbach III“ hat die Gemeinde jetzt die gestalterischen Eckdaten festgelegt und den Bebaungsplan mehrheitlich mit einer Enthaltung beschlossen.

Eine gegenüber bisherigen Neubaugebieten in Reichensachsen deutlich verdichtete Bebauung ist der Kern des B-Planes. 35 neue Bauplätze sollen in dem Gebiet geschaffen werden, die maximale Geschossflächenzahl zugleich auf 220 Quadratmeter begrenzt werden. Damit solle vermieden werden, dass zu „großvolumige“ Häuser dort entstünden, wie es in dem Baugebiet „Am Tannenbaum“ in Reichensachsen der Fall ist, erläuterte Jürgen Wagester von der SPD.

Die Haupterschließungsstraßen in dem Gebiet sollen mit Bürgersteigen ausgestattet werden, bei kleineren Stichstraßen hingegen soll darauf verzichtet werden.

Die künftigen Grundstückseigener sollen verpflichtet werden, noch festzulegende Bepflanzungen auf ihren Grundstücken vorzunehmen, das Anlegen von Schottergärten soll nicht gestattet werden. Im Anschluss wurde der Gemeindevorstand in nicht-öffentlicher Beratung ermächtigt, über den Ankauf von sogenanntem Rohbauland für „Leimbach III“ innerhalb bestimmter finanzieller Spielräume eigenmächtig zu verhandeln. Sollte im Rahmen der Ankaufsverhandlungen kein für die Kommune wirtschaftliches Ergebnis erzielt werden können, soll der Rohbauwert für Wohnbauflächen im Rahmen eines einzuleitenden Baulandumlegungsverfahrens ermittelt werden.

Das Baugesetzbuch bietet mit der Baulandumlegung ein rechtssicheres und wirtschaftliches Instrument zur Umsetzung städtebaulicher Planungen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um den Austausch von Grundstücken, die wertgleich an die Eigentümer abgefunden werden müssen.

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