Förderbescheid über 2500 Euro

Oetmannshausen: Grillhütte wird fit gemacht

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Der eine gibt, der andere nimmt: Mark Weinmeister, Staatssekretär für Europa-Angelegenheiten (rechts) übergibt Hüttenwart Andreas Höch, der jungen Oetmannshäuserin Anna Rudolph und weiteren Einwohnern den Förderbescheid über 2500 Euro. 

Oetmannshausen. Die Grillhütte in Oetmannshausen wird wieder fit gemacht. Dank einer Förderzusage von 2500 Euro kann das sanierungsbedürftige Dach repariert werden.

Bei schlechtem Wetter regnet es rein, im Winter sammelt sich der geschmolzene Schnee eher drinnen als draußen: Das Dach des direkt an die Grillhütte angrenzenden Lagerschuppens in Oetmannshausen muss dringend saniert werden, weil es undicht ist.

Das weiß keiner besser als Hüttenwart Andreas Höch. Deshalb hat er auch nicht lange gezögert, als er von dem Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit“ der hessischen Landesregierung erfahren hat. „Als einen der ersten Anträge auf Förderhilfe haben wir Ihren erhalten“, bestätigte Mark Weinmeister, Staatssekretär für Europa-Angelegenheiten. Und weil zwar nicht das Dach selbst, aber der darunter befindliche Lagerschuppen für die Grillhütte wichtig ist, die wiederum als Treffpunkt dient und somit den Zusammenhalt in der Gemeinschaft fördert, überreichte er sowohl Höch als auch Einwohnern des Ortes und Lokalpolitikern jetzt einen Scheck über 2500 Euro, die in die Dachsanierung fließen sollen. „Denn darum geht es bei dem Landesprogramm: Dass Projekte mit vergleichsweise wenig Geld gefördert werden, die den Zusammenhalt in einem Ort stärken“, erklärte Weinmeister.

Über das Geld freut sich nicht nur Höch, der „an der Hütte immer was machen“ könnte: „Die Heimat ist uns wichtig“, sagte Dieter Krämer, erster Beigeordneter der Gemeinde Wehretal. Im Falle von Oetmannshausen werde damit auch die Grillhütte verbunden, in der die gut 300 Einwohner Wanderungen ausklingen lassen, Familienfeste feiern oder sich am Osterfeuer erwärmen. „Eine ordentliche Grillhütte ist somit auch ein ordentlicher Treffpunkt.“

Verwendet wird das Geld für die Anschaffung der Materialien für die Sanierung; „den Umbau machen wir dann in Eigenleistung“, betonte Höch. Staatsminister Weinmeister zeigte sich beeindruckt: „Das ist das Positive am Land: die gefühlte relative Nähe zueinander und dass man weiß, an wen man sich wenden kann“, sagt Weinmeister.

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