Reichensachsen: Marina Porzelle als Jugendarbeiterin eingeführt

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Einführungsgottesdienst: Marina Porzelle baut mit den Besuchern des Gottesdienstes ein Kartonsteinhaus.

Reichensachsen. „Gemeindearbeit ist auch Beziehungsarbeit“, weiß Marina Porzelle, die am Sonntag in einem Gottesdienst offiziell in ihre Tätigkeit als Jugendarbeiterin für Reichensachsen eingeführt wurde. 

Sie bringt viele Pläne und Ideen mit. Im Interview mit Pfarrer Dirk Panke beantwortete sie im Gottesdienst vor Besuchern, Vertretern des Kindergartens Wilde Wichtel, Bürgermeister Jochen Kistner, Kreisjugendpfarrer Björn Kunstmann und Pfarrer Rainer Koch aus Meinhard einige Fragen zu ihrer Tätigkeit und sich selbst.

Dabei bedankte sich Marina Porzelle, die in einem Gottesdienst am dritten Advent vorgestellt wurde, dafür, dass sie bisher positiv in Reichensachsen aufgenommen wurde. Auf die Frage nach den wichtigen Stationen ihres Lebens erzählte sie, dass neben einem Moment, in dem Gott für sie präsent geworden sei, auch die Grenzöffnung in der Nähe ihres Heimatortes Nesselröden zu ihren großartigen Erlebnissen gehöre, für die sie sehr dankbar sei. Passend zum Thema des Sonntags Estomihi wünschte Pfarrer Dirk Panke der neuen Jugendarbeiterin Reichensachsens, die nach zweijähriger Tätigkeit in Meinhard nun mit jeweils einer halben Stelle in beiden Gemeinden arbeiten wird, dass sie in ihrer Arbeit bemerke, dass Gott ihr ein Fels und eine Burg sei. Eine Kinderfreizeit für die Oster- und eine Kinderbibelwoche für die Herbstferien sind vorgesehen und die neue Jugendarbeiterin wies darauf hin, dass es ihr wichtig sei, Angebote wie eine AG der Kleeblattschule und Treffen in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten wöchentlich stattfinden zu lassen.

Im Gottesdienst bat sie die Besucher, ihr bei dem Bau und der Verzierung eines Kartonsteinhauses zu helfen, wobei die Menschen verschiedenen Alters sofort begeistert bei der Sache waren. „Ich bin froh darüber, wenn ich neue Leute kennenlernen kann“, sagte Marina Porzelle.

Nach einem Rückblick auf ihren Werdegang und ihren Beruf als Jugendarbeiterin, den sie seit etwa 14 Jahren ausübt, ist sich Marina Porzelle vor allem sicher: „Ich bin dankbar für den tollsten Job der Welt.“

Von Eden Sophie Rimbach

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