"Tolle Werbung für Gemeinde"

Jedes Dorf zu jeder Stunde: Reichensachsen profitiert stark von Bus-Stundentakt

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Könnte der Entlastung der Landstraße in Reichensachsen dienen: Der NVV bedient Reichensachsen zumindest an den Werktagen im Ein-Stunden-Takt mit einer Busverbindung.

Jedes Dorf zu jeder Stunde: Reichensachsen profitiert stark von Bus-Stundentakt. 

Mit dem jüngsten Fahrplanwechsel hat der NVV nicht 1,2 Millionen Kilometer im öffentlichen Personennahverkehr auf die Straße gebracht, sondern damit für viele Orte einen Stundentakt im Busverkehr eingeführt. Eine der Kommunen, die stark davon profitieren, ist Wehretal.

Konkret heißt das: ein Bus-Stundentakt von Montag bis Freitag auf der Achse Eschwege-Reichensachsen-Hessisch Lichtenau mit der Linie 200. Ebenfalls im Stundentakt an allen Werktagen verkehrt die Linie 240 von Eschwege über Reichensachsen und Hoheneiche nach Wichmannshausen.

Tolle Werbung für Gemeinde

So kann werktags jede Stunde sowohl mit der Linie 200 über den Heuberg als auch mit der Linie 240 über die zentral gelegene Haltestelle an der Eschweger Post zum Eschweger Stadtbahnhof gefahren werden. Hier schließen sich dann die Cantus-Verbindungen zu den ICE-Strecken in Kassel, Göttingen und Bebra an. „Der Stundentakt ist auch für uns als Gemeinde eine tolle Werbung. Bei dem wachsenden Zuzug sehen die Leute auch, dass sie hier gut weg und wieder nach Hause kommen“, sagt Wehretals Bürgermeister Timo Friedrich. Er weist noch mal darauf hin, das gerade Reichensachsen praktisch von allen Busverbindungen frequentiert werde und damit über beste Infrastruktur verfüge. Der NVV hatte die Stundetaktung Ende vorigen Jahres in seinem Verbreitungsgebiet unter dem Titel „# 1 im Nahverkehr“ eingeführt. Die Eins stehe für Nachhaltigkeit, Innovationsfähigkeit und für „Gemeinsam mehr bewegen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

3,4 Millionen Euro investiert 

Eigenen Angaben zufolge hat der NVV 3,4 Millionen Euro in die Verbesserung der Bustaktung investiert. Damit sei er bundesweit Spitzenreiter im ländlichen Raum. Das Motto heiße „Jedes Dorf – jede Stunde“.

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