Reichensächser Timo Hartmann veröffentlicht mit dem Bikini-Inspektor Erstlingswerk

Reichensachsen. Es ist eine lustige Thriller-Romanze: das erste Buch von dem Reichensächser Timo Hartmann. Die Figuren ähneln dabei unbewusst auch dem ein oder anderem Menschen, die ihm nahe stehen.

Reden, dachte sich der 36-jährige Reichensächser Timo Hartmann, kann ich. Doch der Radiomoderator wollte wissen, was er noch so alles mit Worten anfangen kann, weshalb er sich entschieden hat, ein Buch zu schreiben. Herausgekommen ist jetzt sein Erstlingswerk „Der Bikini-Inspektor“.

Timo Hartmann

„Der Titel hängt mit dem Beginn des Buches zusammen“, erzählt Hartmann, der mittlerweile in Erfurt wohnt, aber noch gut alle zwei Wochen zurück in seine Heimat kommt. „Da trägt der Protagonist ein T-Shirt mit dieser Aufschrift.“ Das aber nicht ganz freiwillig: Nur wegen einer zuvor verlorenen Wette mit seinen Freunden muss er dieses anziehen - und trifft ausgerechnet dann Sarah, in die er sich unsterblich verliebt. „Wie ich das Buch beginnen wollte, stand schnell fest“, erzählt Hartmann, der vor allem den Reichensächser Karnevalisten bekannt sein dürfte, da er deren Fest moderiert. So ging ihm der Anfang auch locker von der Hand, Abend für Abend hat er bis zu drei Stunden am Schreibtisch verbracht. „Zwischendurch brauchte ich dann aber auch mal eine Schaffenspause, da habe ich dann gut sechs Monate gar nichts geschrieben.“

Im Urlaubsort an der Ostsee, der auch im Buch vorkommt, sei ihm dann aber die zündende Idee gekommen, wie es weitergehen soll: Erzählt wird so die Geschichte des Protagonisten, der sich in Sarah verliebt hat, diese aber aus seinem Leben gerissen wird und er sich so auf die Suche nach ihr macht „Ich hatte mir vorab vorgenommen, dass ich 50 Din-A4-Seiten schreiben möchte, geworden sind es 70 - was dann ungefähr das doppelte in Buchform ist. „Eigentlich sollte das vor allem lustig werden, während des Schreibens ist es dann aber doch auch romantisch und spannend geworden“, verrät Hartmann. Auch ein persönlicher Bezug sei nicht geplant gewesen, was aber doch nicht ganz geklappt habe: „Freunde, die das Buch schon gelesen haben, meinen, dass sich schon Menschen aus meinem Umfeld wiedererkennen“, sagt der 36-Jährige und lacht.

Bevor er sich an sein zweites Buch macht - eine Idee dafür hätte er schon - möchte er erstmal die Reaktionen auf sein erstes abwarten: „Wenn das niemandem gefällt, muss ich ja auch kein weiteres schreiben.“ Erwerben kann man das Buch bei Amazon als Taschenbuch und als eBook. „Dort kann man seine Bücher selbst verlegen, das ist für den Einstieg sehr gut“, freut sich Hartmann, der sich so nicht auf die langwierige Suche nach einem Verleger machen musste.

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