"Achims geliebter Mistjob"

Reichensächserin Birte Rauschenberg präsentiert Samstag ihren ersten Dokumentarfilm

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Um ihn geht es: Achim Rauschenberg steht im Mittelpunkt des ersten Dokumentarfilms von seiner Tochter Birte. 

Reichensachsen. Die Reichensächserin Birte Rauschenberg präsentiert am morgigen Samstag ihren ersten Dokumentarfilm. Er geht um ihren Vater und Landwirt Achim.

„Mein Vater hat gesagt, Junge es kann nur besser werden, damals schon, sagt er heute noch, aber ... es kann nicht mehr besser werden.“ Trotzdem hält Achim Rauschenberg an dem fest, was er von seinem Vater übernommen hat: dem landwirtschaftlichen Betrieb in Reichensachsen.

Warum? Das hat seine Tochter Birte, Mitte 20, versucht herauszufinden – und ihren ersten Dokumentarfilm gedreht, der neben ihrem Vater auch die anderen Familienmitglieder (Mutter, Bruder und die Großeltern) in den Mittelpunkt stellt. Gezeigt wird „Achims geliebter Mistjob“ erstmals der Reichensächser Öffentlichkeit am Samstag, 10. Februar, ab 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus.

25 Minuten dauert der Film, der tiefe Einblicke in das Leben des „ganz normalen Landwirts“ Achim gibt und von dem schwierigen Überleben der Kleinbauern in Deutschland erzählt. Viele Nahaufnahmen zeigen Details, die im alltäglichen, oft schnellen Leben keine Aufmerksamkeit mehr erregen; auf gewisse Weise wirkt das entschleunigend. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für Gespräche und Diskussionen.

Gedreht worden ist die Dokumentation im vergangenen Sommer auf dem Bauernhof des Landwirts Rauschenberg von Birte Rauschenberg in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Lokalsender Tide. Der Bauernhof war der Schauplatz von Birtes „idyllischer Kindheit“, für ihr Studium und ihre Ausbildung zur Videojournalistin hat sie den aber verlassen und lebt mittlerweile in Hamburg. „Während meiner Ausbildung habe ich gemerkt, dass mein Herz für den Dokumentarfilm schlägt“, erklärt sie. So gut wie alleine hätte sie sich dann um die Planung, den Dreh, den Schnitt und die Postproduktion gekümmert – und ihre erste Kurz-Doku im November 2017 erstmals in Hamburg vorgestellt. 

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