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Sanierung der Kita Reichensachsen nach Wasserschaden abgeschlossen

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Hin und her und rein und raus: Praktikantin Jana Burchhardt (links) und Erzieherin Stefanie Brede beim Einräumen der Gruppenräume im Erdgeschoss der Kita Wilde Wichtel in Reichensachsen, die fünf Monate nach einem Wasserschaden saniert werden musste.

Ab kommenden Montag kommt wieder richtig Leben in die Reichensächser Kita „Wilde Wichtel“. Dann nimmt die Einrichtung ihren regulären Betrieb wieder auf.

Die drei Kindergruppen mit insgesamt 59 Kindern, die seit September vorigen Jahres in der benachbarten Kleeblatt-Grundschule untergebracht waren, kehren zurück. Am 14. September hatte ein gigantischer Wasserschaden das gesamte Gebäude unbenutzbar gemacht. 116 Kinder mussten an anderen Orten untergebracht werden.

Jetzt, nach nur knapp fünf Monaten, ist die Sanierung abgeschlossen. „Im Zuge der Behebung des Wasserschadens haben wir gleich eine ganze Reihe an Renovierungsarbeiten vorgenommen, das bot sich an, da die Handwerker eh im Haus waren“, sagt Wehretals Bürgermeister Timo Friedrich. „Außerdem war die Zusammenarbeit mit den an der Sanierung beteiligten Firmen wirklich hervorragend.“

Gestern und heute wird umgezogen. Die Möbel, die während der Sanierung im Bauhof in Reichensachsen eingelagert waren, wurden zurück in den Kindergarten gebracht. Bauhofmitarbeiter in knalligem Orange und Erzieher schleppten am Donnerstag Kisten voller Spielsachen, Matratzen, Bilder, Teppiche und Geschirr und sind dabei, das Haus für die Kinder wieder einzurichten. Am Samstag wird sich dann noch mal ein Reinigungstrupp durchs Haus arbeiten. Am Montag sind dann alle sechs Gruppen wieder komplett.

Die 57 Krippenkinder, die für einige Monate Obdach im Dorfgemeinschaftshaus in Hoheneiche gefunden hatten, konnten bereits im Dezember wieder in das Obergeschoss des Hauses einziehen. Dort war die Sanierung bereits abgeschlossen.

Von dem Obergeschoss war der Wasserschaden ausgegangen, ein Waschbecken war eine Nacht lang übergelaufen. Der Verursacher habe sich, so Friedrich, im Nachhinein nicht mehr ermitteln lassen. Im Haus sei an dem Abend sowohl ein Reinigungstrupp als auch eine Gruppe Eltern gewesen.

Gekostet hat die Sanierung des Kindergartens nach dem Schaden zirka 150 000 Euro, die im Wesentlichen die Versicherung der Gemeinde übernommen hat. Die zusätzliche Renovierung einzelner Räume sowie einige Elektroarbeiten trägt die Kommune, Friedrich geht von zirka 10 000 Euro aus. Die Gemeinde verhandele nun noch mit der Versicherung um die Übernahme der zum Teil in Mitleidenschaft gezogenen Möbel, sagte Friedrich.

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