Vandalismus: Schranke vor dem Viadukt  landet schon wieder im Bach

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Ragt aus dem Bach: die Schranke, die eigentlich den Radweg nach Vierbach schützen soll. 

Erneut haben Unbekannte am Viadukt zwischen Reichensachsen und Vierbach die Schranke zum Radweg herausgerissen und über das Geländer in den Bachlauf geworfen. Zum vierten Mal.

„Das ist inzwischen zum vierten Mal passiert“, berichtet Bürgermeister Timo Friedrich. „Und es ist eine Schweinerei.“

Die Schranke aus Metall soll eigentlich verhindern, dass der für Radfahrer und Fußgänger gedachte Weg, der in einem größeren Bogen parallel zur Straße entlangführt, von Autos befahren wird. „Außerdem soll sie eigentlich dazu dienen, dass Leute nicht dort reinfahren, um illegal ihren Müll zu entsorgen“, so der Bürgermeister.

Doch der Bereich des Viadukts ist immer wieder Tatort für blinden Vandalismus. Außer der Schranke wurden in den vergangenen Jahren auch immer wieder Teile und Gestein des Viadukts in den Bach geworfen. Zwar fahren auf der Bahnstrecke keine Züge mehr, dennoch war das Bauwerk gesperrt, das Betreten des Damms verboten.

Nachdem sich im vorigen Jahr Risse an dem Viadukt gezeigt hatten, hatte Hessen Mobil die historische Bahnbrücke aufwendig gesichert. Dazu wurde unter anderem die gesamte Durchfahrt der Straße verschalt, um zu verhindern, dass Gestein auf die Fahrbahn stürzen kann. Wegen der dadurch entstandenen Verschmälerung der Straße wird der Verkehr von der B 27 in Richtung Vierbach seither über eine mobile Ampel geregelt. 

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