Staude ist Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands

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Neuer und alter Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Werra-Meißner: Hans-Heinz Staude und Walter Schäfer, der außerdem für seine Arbeit mit der goldenen Verbandsmedaille ausgezeichnet wurde.

Reichensachsen. Hans-Heinz Staude aus Witzenhausen ist der neue Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Werra-Meißner.

Er wurde am Freitagabend in der Verbandsversammlung in Reichensachsen gewählt.

Die Versammlung fand anlässlich des großen Feuerwehrjubiläums 150 Jahre Feuerwehr Reichensachsen im dortigen Festzelt statt. Staude wurde einstimmig gewählt und löst Walter Schäfer aus Frankershausen ab.

In seinem Jahresbericht ging Walter Schäfer auch auf die Gründe für seinen Rücktritt ein: „Man muss wissen wann Schluss ist, ich möchte mich in Zukunft mehr meinem Garten widmen“, erklärt der 67-Jährige. So ganz ohne Feuerwehr wird sein Leben aber auch in Zukunft nicht sein: „Ich werde in der Jugendgruppe der Alters- und Ehrenabteilung mitmachen“ scherzte der Rentner. Außerdem wurde er im neuen Vorstand als Schriftführer gewählt, da sich sonst kein anderer Kandidat fand, und bleibt somit auch dem Kreisfeuerwehrverband erhalten.

Als stellvertretende Vorsitzende werden Martin Gerlach, Jürgen Wagester und Erich Hildebrand den neuen Vorsitzenden unterstützen. Als Kassenverwalter wurde Daniel Schicker gewählt.

Alle Neuwahlen gingen ohne Probleme über den Tisch, bis es um die Wahl der Beisitzer ging und ein Mitglied die einzelne Abstimmung forderte. „In so einem Fall müssen wir eine geheime Wahl machen, so ist nun mal die Demokratie“, erklärte Walter Schäfer. Alle fünf Kandidaten wurden als Beisitzer gewählt: Kurt Faber, Christoph Schwarz, Markus Müller, Franziska Möller und Dr. Lutz Bergner werden den Vorstand unterstützen.

Für ihre Vorstandsarbeit wurden die scheidenden Mitglieder Klaus Dieter Geyer sowie Uwe Heinemann mit der silbernen Verbandsmedaille und Walter Schäfer mit der goldenen Verbandsmedaille geehrt.

Im Kreisfeuerwehrverband waren im Jahr 2014 insgesamt 133 Feuerwehren organisiert mit 18 710 Mitgliedern und 2896 Aktiven. Den Rückgang um 112 aktiven Mitgliedern sah Schäfer in seinem Bericht kritisch. Natascha Franz, Kreisjugendfeuerwehrwartin, stellte in ihrem Bericht die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr vor und erklärte, dass oft nicht nur die Kinder in den Orten fehlten, sondern auch Mitglieder, die die jüngsten anleiteten.

Von Sonja Berg

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