Organisiert von Flüchtlingshilfe Wehretal

Kulturen aus aller Welt treffen sich an Weißer Tafel in Reichensachsen 

Zu wissen, wie ein Kopfverband anzulegen ist, kann nie schaden: Mustafa (8), Junes (3) und Yusuf (4) probieren ihr frisch erlerntes Können gegenseitig aneinander aus. Die Kinder waren mit ihren Eltern der Einladung des DRK Reichensachsen zur Weißen Tafel am Samstag gefolgt.
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Zu wissen, wie ein Kopfverband anzulegen ist, kann nie schaden: Mustafa (8), Junes (3) und Yusuf (4) probieren ihr frisch erlerntes Können gegenseitig aneinander aus. Die Kinder waren mit ihren Eltern der Einladung des DRK Reichensachsen zur Weißen Tafel am Samstag gefolgt.

Menschen vieler Nationalitäten trafen sich am Wochenende bei der Weißen Tafel in Reichensachsen. Eingeladen hatte der DRK-Ortsverband Reichensachsen. 

Afghanische, türkische und syrische Leckereien und Spezialitäten aus Iran, Irak, Kuwait und Deutschland stehen auf den Tischen, an denen Menschen vieler Nationalitäten ins Gespräch kommen. Kinder spielen oder lernen, wie ein Verband richtig angelegt wird.

Nachdem die sogenannte „Weiße Tafel“ bereits vor einem Jahr knapp 70 Teilnehmer auf den Vorplatz der evangelischen Kirche in Reichensachsen gelockt hatte, hatte die Flüchtlingshilfe Wehretal auch in diesem Jahr im Rahmen der Interkulturellen Woche alle Geflüchteten und Helfer am Samstag eingeladen.

Ins Gespräch kommen, das gemeinsame Essen und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen: Das waren Gründe, aus denen einige der Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr gern wiederkamen. Geflüchtete Menschen, die seit einigen Jahren oder wie einer der Teilnehmer erst seit wenigen Wochen in Reichensachsen leben, Ehrenamtliche der Flüchtlingshilfe Wehretal, Mitglieder des DRK-Ortsvereins rund Einwohner kamen hier zusammen.

Organisiert von Flüchtlingshilfe Wehretal und DRK Ortsverband

Auch Geflüchtete, die inzwischen nicht mehr in dem Ort wohnen, lockte es wieder zur Weißen Tafel. Neben der Flüchtlingshilfe Wehretal, die die Veranstaltung organisiert hatte und von der Stabsstelle Migration gefördert wird, und den Teilnehmern selbst trug das DRK zum Gelingen des Treffens bei.

Im vergangenen Jahr war so nach der „Weißen Tafel“ eine zwölfköpfige Gruppe für einen Erste-Hilfe-Kurs entstanden. „Der Sinn des Ganzen ist, miteinander in Kontakt zu treten“, weiß Hans-Ulrich Meier von der Flüchtlingshilfe Wehretal, aktuell ist auch ein Repaircafé in Planung.

Wer sich dort engagieren will, kann zu den Treffen kommen, die jeden zweiten Donnerstag von 17 bis 19 Uhr im ehemaligen Jugendraum in Reichensachsen stattfinden. Das nächste gibt es am 11. Oktober.

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