Gespräch über Zukunft der Graburgschule

+
Graburgschule

Weißenborn. Die Graburgschule darf nicht schließen. Das fordern Eltern und Politiker aus Weißenborn. Am Mittwoch, 6. Februar, treffen sich Betroffene, Offizielle und Interessierte mit Landrat Stefan Reuß sowie Vertretern des Schulamts und des im Werra-Meißner-Kreis zuständigen Fachbereichs zu einer Diskussionsrunde über mögliche Lösungen für die Zukunft der Grundschule. Los geht es um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Weißenborn.

„Bislang haben wir dieses Thema gerne und teilweise bewusst ausgeblendet“, sagt Bürgermeister Thomas Mäurer im Vorfeld des Gesprächs. Jedoch müsse sich auch Weißenborn mit dem demografischen Wandel und dessen Auswirkungen aktiv beschäftigen.

In der Gesprächsrunde mit dem Landrat sollen die Fakten offen auf den Tisch gelegt werden: die aktuellen Zahlen und jene wahrscheinlichen aus der Zukunft. Derzeit besuchen in den Klassen eins bis drei 30 Kinder die Zwergenschule - drei in der ersten, 14 in der zweiten und 13 in der dritten. Die 13 Viertklässler verlassen die Schule im Sommer. Angemeldete neue Schüler gibt es bisher drei. Damit wäre das bisherige übergreifende Unterrichtskonzept der Schule (die ersten beiden Klassen und die anderen beiden Klassen jeweils zusammen) nicht mehr möglich. Konsequenz wäre die Schließung der Schule seitens des Schulamtes.

Von Stefanie Müller

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare