Luxuslaster fürs Gelände

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Englischer Landadel: Von außen, wie von innen Upper-Class

Der Land Rover Discovery wirkt von außen eindrucksvoll: Kantig, kraftvoll, breit und hoch aufragend. Doch auch seine inneren Werte lassen keinen Zweifel daran, dass man in einem englischen Upper-Class-Auto sitzt.

Land Rover Discovery 3.0 TDV6 SE

Alles ist ein bisschen anders, und doch wirkt das Cockpit übersichtlich und lässt sich gut bedienen. Die Sitze sind bequem, der Seitenhalt für ein SUV unerwartet gut, und Details wie die Doppelnaht am Armaturenbrett zeugen von der Sorgfalt, mit der man sich an die Gestaltung des Innenraums gemacht hat. Dabei bietet die Kabine viel Raum mit bis zu sieben Sitzplätzen und ist bei allem Luxus zweckmäßig gestaltet. Apropos Nutzwert: Der Laderaum schluckt bei Bedarf bis zu 2558 Liter, und auf den Haken am Heck können dreieinhalb Tonnen genommen werden – ein Anhängerstabilisierungsprogramm hat der Discovery ebenfalls an Bord.

Land Rover Discovery 3.0 TDV6 SE

Länge x Breite x Höhe (m): 4,83 x 2,02 x 1,84
Motor: V6-Turbodiesel, 2993 ccm
Leistung: 155 kW / 211 PS bei 4000 U/min
Max. Drehmoment: 520 Nm bei 2000 U/min
Verbrauch (nach EU-Norm): 8,5 Liter
CO2-Emissionen: 224 g/km (Euro 5)
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
von 0 auf 100 km/h: 10,7 Sek.
Leergewicht/Zuladung: 2508 kg / 732 kg Kofferraumvolumen (7-Sitzer): 280 - 2558 Liter
Maximale Anhängelast: 3500 kg

Preis: 52.400 Euro

Kraft für derlei Aufgaben bietet der 3,0-Liter-Diesel mit 155 kW / 211 PS. Der doppelt aufgeladene Einspritzer ist mit einer Acht-Stufen-Automatik kombiniert, die über Schaltwippen am Lenkrad manuelle Gangwechsel erlaubt. Die gute Abstimmung des Getriebes macht sich beim Verbrauch bemerkbar, der mit 8,5 Litern auf 100 Kilometer deutlich niedriger liegt als man das bei Geländegängern dieses Kalibers früher gewohnt war. Auch der CO2-Ausstoß von 224 Gramm pro Kilometer muss einem Discovery-Fahrer nicht mehr die Schamesröte ins Gesicht treiben. Natürlich sollte man die Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h nicht als Reisegeschwindigkeit missverstehen, sonst zeigt der Bordcomputer zweistellige Werte. Gleiches gilt fürs Beschleunigen. Zwar schafft es der „Disco“, wie er gerne genannt wird, aus dem Stand in 10,7 Sekunden auf Tempo 100, auf Sprintqualitäten dürfte es in diesem Auto aber wohl den wenigsten ankommen.

Alles ist ein bisschen anders, und doch wirkt das Cockpit übersichtlich und lässt sich gut bedienen.

Was man von einem Land Rover eher erwarten darf, ist Geländegängigkeit. Und auch da enttäuscht der Allrader nicht: Je nach Untergrund lässt sich per Drehschalter auf der Mittelkonsole das passende Programm auswählen, das Differenzialsperren und Höhe des Fahrwerks der jeweiligen Situation anpasst. Dass es das

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Der Kleine von Range Rover heißt Evoquenicht zum Schnäppchenpreis gibt, verwundert nicht: Der Preis des Discovery 3.0 TDV6 mit SE-Ausstattung inklusive Tempomat, Harman/Kardon-Audiosystem und Farbtouchscreen beträgt stolze 52 400 Euro.

ampnet/rbw

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