C1-E-Roller: BMW fährt unter Strom

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Der Roller ist wieder da: BMW stellt mit dem C1-E eine Scooter-Studie mit Elektromotor vor.

Der C1 ist tot, es lebe der C1-E. Fünf Jahre nach dem Ende des bislang einzigen BMW-Rollers stellen die Münchner jetzt mit dem C1-E wieder einen Scooter mit dem charakteristischen Dach vor.

Dieses Mal angetrieben von einem Elektromotor und, so wird energisch betont, vorerst nur als Studie ohne Ambitionen auf Serienproduktion.

Das Fahrzeug ist ein Beitrag zum europäischen Sicherheitsprojekt eSUM (European Safer Urban Motorcycling), in dem die Zweiradsicherheit in europäischen Metropolen untersucht werden soll. Einsatzbereiche des C11-E sollen demnach auch städtische Ballungsgebiete sein, für die der BMW-Roller dank Sicherheitszelle mit Überrollbügel, aufprallabsorbierender Elemente am Bug sowie den Sicherheitsgurten für den Fahrer geradezu prädestiniert ist.

Als Antrieb für die Studie dient ein Elektromotor der Firma Vectrix, der seine Energie aus einer Lithium-Ionen-Batterie bezieht und über eine Leistung von sechs bis sieben kW verfügen soll. Als Reichweite werden – je nach Fahrstil und Umgebung – rund 100 Kilometer angegeben. Denkbar wäre laut BMW auch, den C1-E mit einem emissionsarmen Verbrennungsmotor auszustatten.

Erkenntnisse aus dem Projekt könnten in die Entwicklung zukünftiger Zweiräder einfließen. Zudem werden die Reaktionen auf die Studie in der Münchner Konzernzentrale mit Sicherheit genauestens verfolgt. Denn bei BMW steht man trotz der negativen Erfahrungen mit dem C1 den Scootern nach wie vor aufgeschlossen gegenüber und hält diesen Bereich für durchaus attraktiv. Weitere Roller-Projekte könnten also durchaus noch kommen.

osw.

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