Große Preisunterschiede für Führerschein

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Fahrschulen sind in Deutschland sehr unterschiedlich teuer.

Leipzig - Für viele Teenies bedeutet er die große Freiheit: der Führerschein. Die Kosten dafür sind allerdings sehr verschieden. Sie bewegen sich zwischen 800 und 2000 Euro.

Durchschnittlich kostet ein Führerschein der Klasse B in Deutschland 1.337 Euro. Das sind die Erkenntnisse einer Studie von auto.de. Am günstigsten ist eine Fahrschule in Sachsen-Anhalt mit 800 Euro. Am teuersten ist sie im Baden-Württembergischen Mercklingen (2000 Euro).

Bundesweit wurden 130 Fahrschulen befragt: Wie viel zahlen Fahrschüler für den Führerscheinerwerb durchschnittlich? Durch die gewonnenen Erkenntnisse ergab sich, dass Fahrschulen in Thüringen mit 1.040 Euro durchschnittlich am günstigsten sind. Bremen ist mit 1.267 Euro günstiger als Berlin mit 1.400 Euro und Bayern mit 1.660 Euro. Die Lehrmaterialien in einigen Fahrschulen sind kostenfrei, in anderen kosten sie bis zu 80 Euro. Den Theorieunterricht gibt es in Wiesbaden und Hannover bereits für 49 Euro. In Frankfurt kostet er 340 Euro. Der Bundesdurchschnittswert beträgt 174 Euro.

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Die günstigste Fahrprüfung bietet eine Fahrschule in Sachsen-Anhalt (45 Euro), die teuerste ist in Nordrhein-Westfalen (225 Euro). Die Kosten pro Fahrstunde liegen zwischen 22 Euro in Sachsen-Anhalt und 34 Euro in Bayern. Meist werden Doppelstunden belegt.

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