Kampagne zur Unterstützung von Flash

Adobe attackiert Apple mit Liebesbekenntnis

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Multimedia auf dem iPod: Apple setzt dabei auf den neuen HTML-Standard 5 statt auf Flash.

New York. Im Streit um die Zukunft der Multimediatechnik Flash hat sich Adobe als Apple-Fan geoutet. "We Love Apple", heißt es auf Anzeigen, die der Flash-Hersteller in Zeitungen und Technik-Blogs in den USA geschaltet hat.

Begleitet wird das Liebesbekenntnis von einem roten Herz. Daneben versichert Adobe, dass es auch Kreativität, Innovation und Apps liebe. Erst dann folgt die eigentliche Botschaft: "W hat we don''t love, is anybody taking away your freedom to choose what you create, how you create it, and what you experience on the Web." (Wir mögen es nicht, wenn euch jemand die Freiheit der Wahl wegnimmt, was ihr gestaltet, wie ihr es gestaltet und was ihr im Web erfahren könnt).

Das richtet sich gegen Apple und seinen Vorstandschef Steve Jobs, der die Flash-Technik vom iPhone wie dem iPad verbannt hat und stattdessen ganz auf den neuen HTML-Standard 5 setzt. Begleitet wird die Werbekampagne von einer Erklärung der Adobe-Gründer Chuck Geschke und John Warnock mit dem Titel "Our thoughts on open markets" (Unsere Gedanken über offene Märkte).

Darin wird die Offenheit der Märkte als Voraussetzung für Innovation dargestellt - und Apple vorgeworfen, einen entgegengesetzten Ansatz zu verfolgen. In einer Stellungnahme von Apple hieß es dazu, man glaube ebenfalls an Offenheit. Dies sei auch der Grund, warum Apple für Web-Videos das neue HTML 5 bevorzuge und nicht die Flash-Technik von Adobe. (apn)

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